Pallade Veneta - Tödlicher Unfall in Rheinland-Pfalz: Über drei Jahre Haft für US-Soldaten

Tödlicher Unfall in Rheinland-Pfalz: Über drei Jahre Haft für US-Soldaten


Tödlicher Unfall in Rheinland-Pfalz: Über drei Jahre Haft für US-Soldaten
Tödlicher Unfall in Rheinland-Pfalz: Über drei Jahre Haft für US-Soldaten / Foto: Yasuyoshi CHIBA - AFP/Archiv

Das Landgericht im rheinland-pfälzischen Trier hat einen US-Soldaten wegen eines tödlichen Falschfahrer-Unfalls zu drei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er unter anderem wegen fahrlässiger Tötung und vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag sagte. Das Urteil wurde demnach am Mittwoch verkündet.

Textgröße ändern:

Die zuständige Kammer sah es als erwiesen an, dass der heute 24-Jährige im Mai bei Landscheid entgegen der Fahrtrichtung auf die Autobahn 60 fuhr. Zuvor hatte er Alkohol getrunken. Dass er bereits nicht mehr in der Lage war, ein Auto zu fahren, wusste er laut Urteil.

Kurz vor der Auffahrt zur Autobahn stieß er frontal gegen ein ihm entgegenkommendes Fahrzeug. Dadurch kam die Fahrerin des Autos ums Leben. Zwei weitere Frauen wurden schwer verletzt. Mit dem Urteil entsprach die Kammer der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung beantragte in ihrem Plädoyer zwei Jahre Bewährungshaft.

G.Riotto--PV

Empfohlen

Frachter-Kollision: Russischer Kapitän von britischer Justiz für schuldig befunden

Fast ein Jahr nach dem Zusammenstoß zweier Schiffe in der Nordsee ist der russische Kapitän eines der beiden Frachter von einem Gericht in Großbritannien für schuldig befunden worden. Das Gericht verurteilte den Kapitän am Montag wegen fahrlässiger Tötung eines philippinischen Besatzungsmitgliedes, dessen Leiche nie geborgen wurde. Der Kapitän zeigte bei der Verurteilung keine Regung, das Strafmaß soll am Donnerstag bekannt gegeben werden.

Gericht hebt Einreiseverbot gegen früheren Guantanamo-Häftling auf

Ein früherer Häftling im US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba darf einem Urteil vom Montag zufolge wieder nach Deutschland kommen. Der aus Mauretanien stammende Mann hat inzwischen die niederländische Staatsbürgerschaft, wie das Oberverwaltungsgericht Münster am Montag ausführte. Dadurch sei ein früheres Einreise- und Aufenthaltsverbot erloschen. Der Fall ist aber noch nicht komplett abgeschlossen - es kann noch Revision beim Bundesverwaltungsgericht eingelegt werden.

Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit wegen neuer Vorwürfe festgenommen

Kurz vor dem Beginn seines Prozesses wegen Vergewaltigungsvorwürfen ist der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit erneut festgenommen worden. Wie die Polizei am Montag in Oslo mitteilte, wurde der 29-jährige Marius Borg Hoiby am Sonntagabend "wegen des Verdachts auf Körperverletzung, Bedrohung mit einem Messer und Verstoß gegen ein Kontaktverbot" in Gewahrsam genommen. Angaben zu dem oder den mutmaßlichen Opfern machte die Polizei nicht.

30.000 Euro Geldstrafe für AfD-Abgeordneten Halemba in Würzburg

Das Amtsgericht Würzburg hat den bayerischen AfD-Landtagsabgeordneten Daniel Halemba wegen Nötigung und leichtfertiger Geldwäsche zu 30.400 Euro Geldstrafe verurteilt. Von den Vorwürfen der Volksverhetzung und versuchten Nötigung sprach das Gericht den 24-Jährigen dagegen am Montag frei, wie ein Gerichtssprecher sagte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Textgröße ändern: