Pallade Veneta - 17-Jährige in Kiel bei Autofahrt erstochen: Höhere Strafe für Exfreund

17-Jährige in Kiel bei Autofahrt erstochen: Höhere Strafe für Exfreund


17-Jährige in Kiel bei Autofahrt erstochen: Höhere Strafe für Exfreund
17-Jährige in Kiel bei Autofahrt erstochen: Höhere Strafe für Exfreund / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Weil er seine Exfreundin im Auto erstochen hat, ist ein junger Mann in Kiel zu siebeneinhalb Jahren Jugendstrafe verurteilt worden. Er wurde unter anderem wegen Totschlags schuldig gesprochen, wie ein Sprecher des Landgerichts am Donnerstag mitteilte. Es war schon das zweite Urteil gegen den zur Tatzeit 19-Jährigen.

Textgröße ändern:

Zunächst war er im Juli 2024 zu fünf Jahren Jugendstrafe verurteilt worden. Das Landgericht sah damals keine vorsätzliche Tötung, sondern sprach ihn der Körperverletzung mit Todesfolge schuldig. Die Staatsanwaltschaft und ein Nebenkläger wandten sich an den Bundesgerichtshof, der das Urteil im April dieses Jahres wegen Rechtsfehlern größtenteils aufhob. Das Landgericht musste neu über den Fall verhandeln.

Die Tat passierte im Oktober 2023. Nach einem Streit verletzte der Mann seine frühere Freundin, eine 17-Jährige, bei einer Autofahrt mit einem Messer. Sie starb. Das zweite Urteil des Landgerichts fiel bereits am 12. November, es ist inzwischen rechtskräftig.

O.Pileggi--PV

Empfohlen

Behörden: Schütze an Touristenattraktion war von Massaker in Columbine inspiriert

Der Täter des tödlichen Schusswaffenangriffs an einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Mexikos war nach Angaben der mexikanischen Behörden womöglich von dem Schulmassaker an der Columbine High School in den USA inspiriert gewesen. In dem mutmaßlich dem Schützen gehörenden Rucksack seien unter anderem Schrift- und Bildmaterial gefunden worden, das "mit gewalttätigen Ereignissen in Verbindung steht", die "im April 1999 in den USA stattgefunden haben", sagte der Generalstaatsanwalt des Bundesstaates Mexiko, José Luis Cervantes, am Dienstag auf einer Pressekonferenz.

Staatsanwältin: Weinstein hat Schauspielerin Jessica Mann ausgenutzt

Im neu aufgerollten Verfahren gegen den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung hat die Staatsanwaltschaft geschildert, wie dieser seine Macht missbraucht habe, um die damals aufstrebende Schauspielerin Jessica Mann auszunutzen. "In diesem Fall geht es um Macht, Kontrolle und Manipulation", sagte die stellvertretende Bezirksstaatsanwältin Candace White in New York am Dienstag.

Papst Leo XIV. ruft bei Besuch in Äquatorialguinea zu "Recht" und "Gerechtigkeit" auf

Papst Leo XIV. hat bei einem Besuch im autoritär regierten Äquatorialguinea zum Einsatz für "Recht" und "Gerechtigkeit" aufgerufen. "Ihr Land zögere nicht, die Richtung seiner Entwicklung zu überprüfen und die sich bietenden Gelegenheiten zu nutzen, um sich auf der internationalen Bühne für Recht und Gerechtigkeit einzusetzen", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Dienstag im Präsidentenpalast in der früheren Hauptstadt Malabo des zentralafrikanischen Staates.

Zahl politisch motivierter Straftaten in Mecklenburg-Vorpommern weiter auf Rekordhoch

Die Zahl politisch motivierter Straftaten in Mecklenburg-Vorpommern bewegt sich weiter auf Rekordniveau. 2025 nahm die Zahl der erfassten Fälle im Vergleich zum Vorjahr 2024 nochmals leicht um 1,3 Prozent auf 3360 zu, wie Landesinnenminister Christian Pegel (SPD) am Dienstag in Schwerin mitteilte. 2282 oder etwa zwei Drittel entfielen auf den rechtsextremen Bereich, das entsprach einem Plus von 4,5 Prozent.

Textgröße ändern: