Pallade Veneta - Vier Tote und zehn Verletzte durch Schüsse bei Familientreffen in Kalifornien

Vier Tote und zehn Verletzte durch Schüsse bei Familientreffen in Kalifornien


Vier Tote und zehn Verletzte durch Schüsse bei Familientreffen in Kalifornien
Vier Tote und zehn Verletzte durch Schüsse bei Familientreffen in Kalifornien / Foto: Stefani Reynolds - AFP/Archiv

Bei einem Schusswaffenvorfall während eines Familientreffens im US-Bundesstaat Kalifornien sind am Samstag nach Angaben der Polizei vier Menschen getötet und zehn weitere verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich kurz vor 18.00 Uhr Ortszeit in einem Festsaal in Stockton nordöstlich von San Francisco, wie die Sprecherin des Bezirkssheriffs von San Joaquin, Heather Brent, vor Journalisten mitteilte.

Textgröße ändern:

Die Opfer, bei denen es sich um Jugendliche und Erwachsene handele, seien in örtliche Krankenhäuser gebracht worden.

"Was wir bislang wissen ist, dass eine Familie in einem Festsaal gefeiert hat. Es gibt 14 Opfer des Schusswaffenvorfalls, von denen vier gestorben sind", sagte Brent. Erste Hinweise deuteten darauf hin, dass es sich um einen "gezielten Vorfall" handeln könne, fügte sie hinzu. Die Ermittler prüften derzeit alle Möglichkeiten.

Das Büro des Sheriffs teilte in Online-Medien mit, dass die Ermittler "daran arbeiten, die Umstände zu klären, die zu dieser Tragödie geführt haben". Es rief dazu auf, Informationen, Videoaufnahmen oder Beobachtungen umgehend an das Büro des Bezirkssheriffs weiterzugeben.

Bislang sei kein Tatverdächtiger identifiziert worden.

Das Büro von Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom erklärte, er sei über die Lage informiert worden.

In den USA gibt es mehr Schusswaffen als Einwohner. Mit dem Vorfall in Stockton erhöht sich die Zahl der Schusswaffenvorfälle mit mindestens vier Toten in den USA laut der Nichtregierungsorganisation Gun Violence Archive in diesem Jahr auf 504.

P.Colombo--PV

Empfohlen

Neuer Oberbürgermeister Krause eröffnet Münchner Oktoberfest mit Fassanstich

Mit dem traditionellen Fassanstich und dem Ausruf "O'zapft is - auf eine friedliche Wiesn" beginnt am Samstag (12.00 Uhr) das Münchner Oktoberfest. Erstmals wird der neue Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) das weltweit größte Volksfest eröffnen. Er reicht die erste Maß Bier nach dem Anzapfen an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU).

Trump verbietet Medien CNN, MS NOW und Politico Zutritt zu Weißem Haus

US-Präsident Donald Trump hat den beiden Fernsehsendern CNN und MS NOW - ehemals MSNBC - sowie der Plattform Politico den Zutritt zum Weißen Haus untersagt. Auf seiner Onlineplattform Truth Social erklärte Trump am Freitag, das Hausverbot trete umgehend in Kraft. "Andere Medien, die Falschinformationen verbreiten, werden folgen", fügte er hinzu.

Sarg von norwegischem König Harald V. nimmt CO2 auf

Der Ende August gestorbene norwegische König Harald V. ist nach Angaben des Königshauses in einem Sarg aus Kohlendioxid absorbierendem Silikatgestein bestattet worden. Haralds letzte Ruhestätte hat die Form eines Schiffes und besteht aus Olivin - einem grünlichen, rund 400 Millionen Jahre alten Silikatgestein, das in Westnorwegen abgebaut wird, wie der Palast am Freitag mitteilte.

Nach Brandanschlag auf Synagoge in Wuppertal: Hinweise auf antisemitisches Motiv

Nach dem Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal haben sich die Hinweise auf ein antisemitisches Tatmotiv verdichtet. Äußerungen des 37-jährigen Verdächtige bereits während seiner Festnahme deuteten auf ein antisemitisches Tatmotiv hin, teilte die Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag mit. Der Mann soll am Donnerstag einen Brandsatz an der Eingangstür eines zur Synagoge gehörenden Cafés gelegt haben.

Textgröße ändern: