Pallade Veneta - 13-Jähriger fährt in Niedersachsen auf Zugkupplung - Polizei warnt vor Lebensgefahr

13-Jähriger fährt in Niedersachsen auf Zugkupplung - Polizei warnt vor Lebensgefahr


13-Jähriger fährt in Niedersachsen auf Zugkupplung - Polizei warnt vor Lebensgefahr
13-Jähriger fährt in Niedersachsen auf Zugkupplung - Polizei warnt vor Lebensgefahr / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP/Archiv

Ein 13-Jähriger ist in Niedersachsen zwischen zwei Bahnhöfen auf einer Zugkupplung mitgefahren. Wie die Bundespolizei in Bad Bentheim am Freitag mitteilte, surfte der Junge am Donnerstag auf der Kupplung am Ende eines Regionalzugs von Hude nach Delmenhorst. Auf der Strecke fährt der Zug demnach mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 160 Stundenkilometern.

Textgröße ändern:

Die Polizei wurde von Zeugen über das gefährliche Treiben des Jungen informiert. Zu diesem Zeitpunkt war der Zug bereits mehrere Kilometer unterwegs und fast in Delmenhorst angekommen. Dort wollte der nicht strafmündige 13-Jährige zunächst flüchten, wurde aber jedoch nach kurzer Verfolgung gestellt und vorläufig in Gewahrsam genommen. Später wurde er an seine Erziehungsberechtigten übergeben.

Unabhängig von der Strafmündigkeit werde geprüft, ob ein Verstoß gegen das Allgemeine Eisenbahngesetz vorliege, erklärte die Bundespolizei, die zudem das zuständige Jugendamt informierte. Die Beamten warnten eindringlich "vor der lebensgefährlichen Mutprobe des sogenannten Trainsurfens". Dabei gebe es immer wieder schwere und tödliche Unfälle.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

Staatsanwältin: Weinstein hat Schauspielerin Jessica Mann ausgenutzt

Im neu aufgerollten Verfahren gegen den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung hat die Staatsanwaltschaft geschildert, wie dieser seine Macht missbraucht habe, um die damals aufstrebende Schauspielerin Jessica Mann auszunutzen. "In diesem Fall geht es um Macht, Kontrolle und Manipulation", sagte die stellvertretende Bezirksstaatsanwältin Candace White in New York am Dienstag.

Papst Leo XIV. ruft bei Besuch in Äquatorialguinea zu "Recht" und "Gerechtigkeit" auf

Papst Leo XIV. hat bei einem Besuch im autoritär regierten Äquatorialguinea zum Einsatz für "Recht" und "Gerechtigkeit" aufgerufen. "Ihr Land zögere nicht, die Richtung seiner Entwicklung zu überprüfen und die sich bietenden Gelegenheiten zu nutzen, um sich auf der internationalen Bühne für Recht und Gerechtigkeit einzusetzen", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Dienstag im Präsidentenpalast in der früheren Hauptstadt Malabo des zentralafrikanischen Staates.

Zahl politisch motivierter Straftaten in Mecklenburg-Vorpommern weiter auf Rekordhoch

Die Zahl politisch motivierter Straftaten in Mecklenburg-Vorpommern bewegt sich weiter auf Rekordniveau. 2025 nahm die Zahl der erfassten Fälle im Vergleich zum Vorjahr 2024 nochmals leicht um 1,3 Prozent auf 3360 zu, wie Landesinnenminister Christian Pegel (SPD) am Dienstag in Schwerin mitteilte. 2282 oder etwa zwei Drittel entfielen auf den rechtsextremen Bereich, das entsprach einem Plus von 4,5 Prozent.

61-Jähriger stirbt bei Arbeitsunfall in nordrhein-westfälischem Metallwerk

In Nordrhein-Westfalen ist ein Mann bei einem Arbeitsunfall in einem Metallwerk ums Leben gekommen. Der 61-Jährige sei in dem Schmelz- und Gießbetrieb in Unna mit dem Schleifen einer Gussform beschäftigt gewesen, als sich das tödliche Unglück ereignet habe, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag in Werdohl. Was genau passiert sei, werde noch ermittelt.

Textgröße ändern: