Pallade Veneta - Mindestens 25 Tote bei Brand in Nachtclub in indischem Bundesstaat Goa

Mindestens 25 Tote bei Brand in Nachtclub in indischem Bundesstaat Goa


Mindestens 25 Tote bei Brand in Nachtclub in indischem Bundesstaat Goa
Mindestens 25 Tote bei Brand in Nachtclub in indischem Bundesstaat Goa / Foto: - - AFP

Bei einem Brand in einem bei Urlaubern beliebten Club im indischen Goa sind in der Nacht zum Sonntag mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Der Regierungschef des Bundesstaats Goa, Pramod Sawant, teilte im Onlinedienst X ferner mit, dass unter den Toten "drei bis vier" Touristen seien. Der indische Premierminister Narendra Modi bekundete "tiefe Trauer" über den Brand.

Textgröße ändern:

Drei Menschen seien an Brandverletzungen gestorben, die anderen seien erstickt, schrieb Sawant weiter. Das Feuer war gegen Mitternacht (Ortszeit) in dem Club "Birch" in der Gemeinde Arpora im Norden Goas ausgebrochen. Der Leiter der Feuerwehrbehörde von Goa, Nitin V. Raiker, sagte im Nachrichtensender CNN News18, dass während einer Feier in dem Club eine "Feuershow" stattgefunden habe. Dabei seien Bauelemente aus Holz in Flammen aufgegangen, der Rauch habe sich auf das gesamte Gebäude ausgebreitet.

Regierungschef Sawant schrieb von einem "schmerzhaften Tag" für seinen Staat. Er habe eine Untersuchung der Umstände des Großbrands angeordnet. Verantwortliche würden "mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft" und jede Fahrlässigkeit "konsequent geahndet".

Lokalmedien berichteten unter Berufung auf die Polizei, dass der Brand vermutlich durch eine "Gasflaschenexplosion" ausgelöst worden sei. Weitere Ermittlungen seien erforderlich.

Die indische Nachrichtenagentur PTI berichtete unter Berufung auf den Regionalparlamentsabgeordneten Michael Lobo, Feuerwehrleute und Polizei hätten die ganze Nacht über Rettungsmaßnahmen ausgeführt. Behördenvertreter würden nun ähnliche Lokale wie den von dem Großbrand betroffenen Club untersuchen, um ähnliche Vorfälle zu verhindern.

In den am Arabischen Meer gelegenen Bundesstaat Goa reisen jedes Jahr Millionen von Touristen. Beliebt ist die frühere portugiesische Kolonie Goa unter anderem wegen ihres Nachtlebens und ihrer Badestrände.

Brände sind in Indien häufig, unter anderem wegen Mängeln in der Bausubstanz sowie der Überbelegung von Gebäuden und der Missachtung von Sicherheitsvorschriften. Im Mai waren beim Brand eines dreistöckigen Wohngebäudes in der Großstadt Hyderabad mindestens 17 Menschen gestorben.

C.Grillo--PV

Empfohlen

Staatsanwältin: Weinstein hat Schauspielerin Jessica Mann ausgenutzt

Im neu aufgerollten Verfahren gegen den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung hat die Staatsanwaltschaft geschildert, wie dieser seine Macht missbraucht habe, um die damals aufstrebende Schauspielerin Jessica Mann auszunutzen. "In diesem Fall geht es um Macht, Kontrolle und Manipulation", sagte die stellvertretende Bezirksstaatsanwältin Candace White in New York am Dienstag.

Papst Leo XIV. ruft bei Besuch in Äquatorialguinea zu "Recht" und "Gerechtigkeit" auf

Papst Leo XIV. hat bei einem Besuch im autoritär regierten Äquatorialguinea zum Einsatz für "Recht" und "Gerechtigkeit" aufgerufen. "Ihr Land zögere nicht, die Richtung seiner Entwicklung zu überprüfen und die sich bietenden Gelegenheiten zu nutzen, um sich auf der internationalen Bühne für Recht und Gerechtigkeit einzusetzen", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Dienstag im Präsidentenpalast in der früheren Hauptstadt Malabo des zentralafrikanischen Staates.

Zahl politisch motivierter Straftaten in Mecklenburg-Vorpommern weiter auf Rekordhoch

Die Zahl politisch motivierter Straftaten in Mecklenburg-Vorpommern bewegt sich weiter auf Rekordniveau. 2025 nahm die Zahl der erfassten Fälle im Vergleich zum Vorjahr 2024 nochmals leicht um 1,3 Prozent auf 3360 zu, wie Landesinnenminister Christian Pegel (SPD) am Dienstag in Schwerin mitteilte. 2282 oder etwa zwei Drittel entfielen auf den rechtsextremen Bereich, das entsprach einem Plus von 4,5 Prozent.

61-Jähriger stirbt bei Arbeitsunfall in nordrhein-westfälischem Metallwerk

In Nordrhein-Westfalen ist ein Mann bei einem Arbeitsunfall in einem Metallwerk ums Leben gekommen. Der 61-Jährige sei in dem Schmelz- und Gießbetrieb in Unna mit dem Schleifen einer Gussform beschäftigt gewesen, als sich das tödliche Unglück ereignet habe, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag in Werdohl. Was genau passiert sei, werde noch ermittelt.

Textgröße ändern: