Pallade Veneta - Urteil: Firma muss bei gescheitertem Wechsel in gesetzliche Krankenkasse zahlen

Urteil: Firma muss bei gescheitertem Wechsel in gesetzliche Krankenkasse zahlen


Urteil: Firma muss bei gescheitertem Wechsel in gesetzliche Krankenkasse zahlen
Urteil: Firma muss bei gescheitertem Wechsel in gesetzliche Krankenkasse zahlen / Foto: Charly TRIBALLEAU - AFP/Archiv

Bietet eine Firma eine Dienstleistung an, um Kunden den Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung zu ermöglichen, und scheitert dieser dann, muss sie laut einem Urteil aus Hessen dafür aufkommen. Der Kläger erhält mehr als 14.000 Euro, wie eine Sprecherin des Landgerichts Frankfurt am Main am Dienstag mitteilte. Die Entscheidung fiel demnach am Montag. (Az.: 2-23 O 224/25)

Textgröße ändern:

Geklagt hatte ein Mann im Alter von über 50 Jahren gegen ein Unternehmen. Dieses hatte ihm versprochen, ihm den Wiedereintritt die gesetzliche Krankenversicherung gegen die Zahlung eines hohen Geldbetrags zu ermöglichen. Der Wechsel scheiterte jedoch. Daraufhin klagte er.

Das Unternehmen verteidigte sich damit, dass es nur die Beratung und Unterstützung beim Wechsel zugesagt habe, nicht den Erfolg. Das Landgericht entschied in der Hauptsache gegen die Firma. Der Vertrag, den der Kläger mit dem Unternehmen geschlossen hatte, ist nichtig.

Grund dafür ist, dass Dienstleistungen angeboten wurden, zu denen die Firma gar nicht berechtigt war. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. Vor dem Landgericht werden noch die Fälle von fünf weiteren Betroffenen verhandelt.

L.Barone--PV

Empfohlen

Drei Tote bei schwerem Unfall auf A61 bei Bergheim

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 61 bei Bergheim in Nordrhein-Westfalen sind drei Menschen gestorben, darunter ein Kind. Der Fahrer eines Wagens kam aus noch nicht geklärter Ursache von der Fahrbahn ab und krachte gegen die Betonschrammwand, wie die Polizei in Köln am späten Sonntagabend mitteilte. Das Auto blieb dann quer zur Fahrbahn stehen, ein zweites stieß mit ihm zusammen.

Rechtsgerichtete Kandidatin Fernández gewinnt Präsidentschaftswahl in Costa Rica

In Costa Rica hat die rechtsgerichtete Ex-Ministerin Laura Fernández nach Auszählung fast aller Stimmen die Präsidentschaftswahl gewonnen. Laut den offiziellen Teilergebnissen aus 88 Prozent aller Wahlkreise kam Fernández auf knapp 49 Prozent der Stimmen, neun Prozent über dem für einen Wahlsieg in der ersten Runde benötigten Stimmanteil, wie die Wahlbehörde des zentralamerikanischen Landes am Sonntag (Ortszeit) mitteilte. Ihr stärkster Rivale, der moderat-konservative Ökonom Álvaro Ramos, erhielt 33 Prozent der Stimmen und räumte seine Niederlage ein.

Norwegens Kronprinzessin räumt nach Kontakten zu Epstein "peinliche" Fehler ein

Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit hat sich wenige Tage vor dem Beginn des Vergewaltigungsprozesses gegen ihren Sohn wegen ihrer Kontakte zu dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein rechtfertigen müssen. Laut einem Bericht der norwegischen Zeitung "Verdens Gang" taucht ihr Name mindestens tausend Mal in den am Freitag vom US-Justizministerium veröffentlichten Akten auf.

Beim Entrümpeln von Wohnung in Monheim: Leiche von Frau gefunden

Beim Entrümpeln einer verwahrlosten Wohnung im nordrhein-westfälischen Monheim haben Arbeiter die Leiche einer Frau gefunden. Mitarbeiter einer Entsorgungsfirma fanden den zum Teil skelettierten Leichnam einer älteren Frau am Freitag "versteckt unter Unmengen von Unrat", wie die Polizei in Mettmann und die Staatsanwaltschaft in Düsseldorf am Samstagabend mitteilten.

Textgröße ändern: