Pallade Veneta - Verdacht auf zahlreiche Betrugstaten: Razzia und zwei Festnahmen in Nordrhein-Westfalen

Verdacht auf zahlreiche Betrugstaten: Razzia und zwei Festnahmen in Nordrhein-Westfalen


Verdacht auf zahlreiche Betrugstaten: Razzia und zwei Festnahmen in Nordrhein-Westfalen
Verdacht auf zahlreiche Betrugstaten: Razzia und zwei Festnahmen in Nordrhein-Westfalen / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Wegen des Verdachts auf zahlreiche Betrugstaten hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen am Donnerstag neun Wohn- und Bürohäuser durchsucht. Zwei Menschen wurden bei der Razzia festgenommen, wie die Polizei in Wesel und die Staatsanwaltschaft Duisburg mitteilten. Insgesamt gibt es demnach 13 Tatverdächtige, sie sollen einen Gesamtschaden von mindestens einer Million Euro verursacht haben.

Textgröße ändern:

Es geht um Internetkriminalität, konkret um das sogenannte Lovescamming, CEO-Fraud und Vorauszahlungsbetrug. Bei Lovescamming wird Menschen eine Beziehung vorgegaukelt, um sie um ihr Geld zu bringen. Bei CEO-Fraud geben sich Betrüger als Führungskräfte einer Firma aus und veranlassen Mitarbeiter zu Überweisungen.

Es seien dutzende Bankkonten mit falschen Personalien eröffnet worden, erklärten die Ermittler. Diese seien Mittätern zur Verfügung gestellt worden. Nach Abzug einer Provision seien die Gelder weitergeleitet worden, um den Geldfluss zu verschleiern.

Es wurden Häuser in Voerde, Duisburg, Mülheim, Bochum, Essen und Düsseldorf durchsucht. Die Beamten beschlagnahmten Handys, Datenträger, Dokumente und Bargeld. Die Staatsanwaltschaft Duisburg leitete weitere Strafverfahren ein, die Ermittlungen dauerten an.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Razzia bei mutmaßlichen IS-Mitgliedern in drei Bundesländern

Ermittler sind am Dienstag in drei Bundesländern zu Durchsuchungen bei fünf mutmaßlichen Mitgliedern der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) angerückt. Das teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit. Festnahmen seien nicht erfolgt. Die Beschuldigten stünden im Verdacht, nach Deutschland eingereist zu sein, um sich hierzulande und in Europa "mit weiteren IS-Anhängern zu vernetzen und Gelder für die Vereinigung zu beschaffen".

Handel: Schaden durch Ladendiebstahl steigt erstmals auf über drei Milliarden Euro

Ladendiebstähle im Einzelhandel haben seit der Corona-Pandemie massiv zugenommen: Im vergangenen Jahr stieg der Schaden auf einen neuen Rekord von über drei Milliarden Euro, wie der Handelsverband Deutschland (HDE) mitteilte. Im Vergleich zu 2022 sei das ein Anstieg um 25 Prozent. Ein Drittel der Schäden werde dabei durch organisierte Kriminalität verursacht. Der HDE forderte höhere Strafen bei bandenmäßig organisierten Diebstählen.

Tödlicher Arbeitsunfall in Windrad: Montagefehler von Arbeiter war Ursache

Der Arbeitsunfall an einem Windrad in Südhessen mit zwei Toten im Februar war auf einen Montagefehler zurückzuführen. Ein Gutachten eines Sachverständigen schloss technische Defekte oder Materialversagen aus, wie die Staatsanwaltschaft Hanau und das Polizeipräsidium in Offenbach am Dienstag mitteilten. Einer der verunglückten Arbeiter habe eine von drei Schraubverbindungen, mit denen die Arbeitsbühne im Inneren des Windrads fixiert wird, fehlerhaft montiert.

Badeunfälle im Rhein: Leichen von drei vermissten Männern gefunden

Nach Badeunfällen im Rhein sind in Hessen die Leichen von drei vermissten Männern gefunden worden. Ein 50-Jähriger war am Samstag vom Schwimmen im Fluss nicht zurückgekehrt, zwei 23 und 27 Jahre alte Männer sahen Passanten ebenfalls am Samstag im Rhein untergehen, wie das Polizeipräsidium in Darmstadt am Dienstag mitteilte.

Textgröße ändern: