Pallade Veneta - Papst Leo XIV. feiert Christmette im Petersdom

Papst Leo XIV. feiert Christmette im Petersdom


Papst Leo XIV. feiert Christmette im Petersdom
Papst Leo XIV. feiert Christmette im Petersdom / Foto: Andreas SOLARO - AFP

Papst Leo XIV. hat am Mittwochabend die erste Christmette seines Pontifikats im Petersdom im Vatikan gefeiert. Vor Kardinälen, Bischöfen, Diplomaten und etwa 6000 Gläubigen hielt er eine sehr religiöse Predigt, ohne direkt auf aktuelle Themen einzugehen. Weihnachten sei ein Fest "des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung", sagte der Papst. Zugleich kritisierte er eine "verkehrte Wirtschaft", die "dazu verleitet, die Menschen als Ware zu behandeln".

Textgröße ändern:

Vor Beginn der Messe trat der Papst auf den Petersplatz, um die dort versammelten Gläubigen zu begrüßen. Rund 5000 Menschen hatten sich dort trotz des Regens eingefunden, um die Zeremonie auf Bildschirmen zu verfolgen, da in der Basilika kein Platz mehr war. "Der Petersdom ist sehr groß, aber leider nicht groß genug, um Sie alle aufzunehmen", wandte sich Leo XIV. auf Englisch an die Gläubigen. "Ich bewundere und respektiere Sie und danke Ihnen für Ihren Mut und Ihren Wunsch, heute Abend hier zu sein."

Die Christmette zelebriert die Geburt von Jesus Christus und ist einer der wichtigsten Tage im Kalender der katholischen Kirche. Weihnachten 2025 markiert auch das Ende des Heiligen Jahres, das in diesem Jahr Millionen Pilger nach Rom geführt hat.

Am Donnerstagvormittag folgt die Weihnachtsmesse, um 12.00 Uhr verkündet der Papst dann von der Loggia des Petersdoms aus seine Weihnachtsbotschaft und spendet den Segen "Urbi et Orbi" (der Stadt und dem Erdkreis). Am zweiten Weihnachtstag spricht Leo XIV. dann das Mittagsgebet auf dem Petersplatz.

Für den 31. Dezember steht ein Abendgebet zum Jahresabschluss auf dem Programm des Papstes. Am Neujahrstag, zugleich katholischer Weltfriedenstag, folgt dann eine Messe im Petersdom. Der aus den USA stammende Robert Francis Prevost hatte im Mai die Nachfolge seines verstorbenen Vorgängers Franziskus angetreten.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

Amnesty wirft US-Regierung "systematischen Angriff" auf Menschenrechte vor

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat der US-Regierung einen "systematischen Angriff" auf die Menschenrechte vorgeworfen. Verantwortlich für die aktuelle weltweite Menschenrechtskrise seien "Regierungen, die zunehmend autoritär handeln und systematisch Menschenrechte und die internationale Rechtsordnung infrage stellen", erklärte die Organisation anlässlich ihres am Dienstag veröffentlichten Jahresberichts.

"Diffamierender" Artikel: FBI-Chef Patel reicht Verleumdungsklage gegen "The Atlantic" ein

FBI-Chef Kash Patel hat eine Verleumdungsklage gegen das US-Nachrichtenmagazin "The Atlantic" eingereicht und fordert eine Millionenentschädigung. Das Magazin habe eine Grenze überschritten, "indem es einen Artikel veröffentlicht hat, der voller falscher und offensichtlich erfundener Anschuldigungen ist", heißt es in der am Montag bei einem Bundesgericht in Washington eingereichten Klage des Chefs der US-Bundespolizei. Die Anschuldigungen zielten "darauf ab, Patels Ruf zu schädigen und ihn aus seinem Amt zu vertreiben".

Musk erscheint nicht zu Anhörung in Paris wegen Kinderporno-Darstellungen auf X

US-Milliardär Elon Musk ist trotz einer Vorladung nicht zu einer freiwilligen Anhörung in Frankreich wegen kinderpornografischer Darstellungen in seinem Onlinedienst X erschienen. Die französische Staatsanwaltschaft teilte der Nachrichtenagentur AFP am Montag mit, sie habe "die Abwesenheit der ersten vorgeladenen Personen zur Kenntnis genommen", ohne Musks Namen zu nennen. Kurz vor der geplanten Anhörung war Telegram-Gründer Pawel Durow Musk zur Seite gesprungen.

Auto gerät in Gegenverkehr: Drei Tote in Niedersachsen

Bei einem schweren Verkehrsunfall sind in Niedersachsen drei Menschen ums Leben gekommen. Eine 44-jährige Frau geriet am Montag auf einer Landstraße in Celle mit ihrem Auto aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und stieß dort mit einem Lastwagen zusammen, wie die Polizei in der niedersächsischen Stadt mitteilte. Die Fahrerin und ihre beiden 18 Jahre alten Mitfahrerinnen starben noch an der Unfallstelle.

Textgröße ändern: