Pallade Veneta - Unfall mit drei Toten in Hessen: Autofahrer wegen versuchten Mordes in Haft

Unfall mit drei Toten in Hessen: Autofahrer wegen versuchten Mordes in Haft


Unfall mit drei Toten in Hessen: Autofahrer wegen versuchten Mordes in Haft
Unfall mit drei Toten in Hessen: Autofahrer wegen versuchten Mordes in Haft / Foto: JOHANNES EISELE - AFP/Archiv

Nach einem Verkehrsunfall mit drei Toten in Offenbach ist der mutmaßlich verantwortliche Autofahrer wegen versuchten Mordes in Untersuchungshaft genommen worden. Die Ermittlungen hätten ergeben, dass der 31-Jährige vor der Kollision mit "deutlich überhöhter Geschwindigkeit" unterwegs gewesen sei, teilten die Polizei in der hessischen Stadt und die Staatsanwaltschaft Darmstadt am Dienstag mit. Sie gingen demnach von einem verbotenen Autorennen aus - darunter fallen unter anderem Fälle von Raserei ohne weitere Beteiligte.

Textgröße ändern:

Der 31-Jährige war am 31. November mit seinem Fahrzeug in ein entgegenkommendes Auto gefahren, in dem zwei Frauen und ein Mädchen im Alter zwischen neun und 88 Jahren saßen. Alle drei wurden derart schwer verletzt, dass sie kurz nach dem Unfall oder in den folgenden Tagen starben. Auch der mutmaßliche Unfallverursacher wurde schwer verletzt.

Der Beschuldigte wurde den Angaben der Ermittler zufolge am 23. Dezember an seiner Wohnanschrift in Offenbach festgenommen, ein Richter setzte den Untersuchungshaftbefehl noch am selben Tag in Vollzug. Es werde davon ausgegangen, dass der Mann bei seiner Fahrt "tödliche Verletzungen der Insassen von Fahrzeugen im Gegenverkehr in Kauf genommen" haben, hieß es.

Die Ermittlungen zu dem Geschehen waren demnach noch nicht beendet. So stand etwa das abschließende Gutachten des beauftragten Sachverständigen aus.

A.Saggese--PV

Empfohlen

Familienvater erstickt Ehefrau: Lebenslage Haft wegen Mordes in Düsseldorf

Ein 36-Jähriger ist wegen der Tötung seiner Ehefrau vom Landgericht Düsseldorf zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht sprach den Angeklagten am Montag des Mordes schuldig, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Laut Anklage hatte der Mann seine Frau im September 2025 im Schlafzimmer in der gemeinsamen Wohnung in Monheim getötet.

Haftung bei Brand durch Fahrradakku: Keine Kontrollpflicht nach leichtem Sturz

Nach einem leichten Sturz mit einem E-Bike müssen Verbraucher einen äußerlich unbeschädigten Akku nicht wegen möglicher Brandgefahr automatisch von einer Fachwerkstatt überprüfen lassen. Das betonte das Oberlandesgericht im niedersächsischen Oldenburg nach Angaben vom Montag in einem Rechtsstreit um Haftungsfragen nach einem Gebäudebrand, der von dem Akku eines in einem Carport abgestellten Fahrrads ausging. Es liege dabei keine Fahrlässigkeit in rechtlichen Sinn vor. (Az. U 8/26)

63-Jähriger stirbt nach Streit auf offener Straße in Bayern

Ein 63-jähriger Mann ist bei einer Auseinandersetzung auf offener Straße in Erlangen in Bayern tödlich verletzt worden. Die Polizei nahm einen 66-jährigen Tatverdächtigen fest, wie die Beamten in Nürnberg am Montag mitteilten. Demnach ereignete sich der tödliche Streit zwischen beiden Männern am Mittag im Stadtteil Bruck. Beide Männer kannten sich nach ersten Erkenntnissen.

Gewaltsamer Tod von 28-Jährigem in Pulheim: Weiterer Verdächtiger festgenommen

Nach dem gewaltsamen Tod eines 28-Jährigen im Stadtpark in Pulheim in Nordrhein-Westfalen ist einen weiterer Tatverdächtiger festgenommen worden. Dem Mann wird vorgeworfen, an der tödlichen Auseinandersetzung in der Nacht zum Sonntag beteiligt gewesen zu sein, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Köln am Montag mitteilten. Zuvor waren bereits zwei Tatverdächtige im Alter von 20 und 24 Jahren festgenommen worden.

Textgröße ändern: