Pallade Veneta - Neues Jahr in Australien mit großem Feuerwerk in Sydney eingeläutet

Neues Jahr in Australien mit großem Feuerwerk in Sydney eingeläutet


Neues Jahr in Australien mit großem Feuerwerk in Sydney eingeläutet
Neues Jahr in Australien mit großem Feuerwerk in Sydney eingeläutet / Foto: Saeed KHAN - AFP

In Australien und anderen Ländern der Region ist am Mittwoch das Neue Jahr mit Feuerwerk und Partys eingeläutet worden. Mit einem spektakulären Feuerwerk an der Harbour Bridge und am Opernhaus in Sydney fanden dort die Silvesterfeiern ihren Höhepunkt. Hunderttausende Zuschauer, Einheimische und Touristen, waren zum Hafen gekommen, wo neun Tonnen Feuerwerk gezündet wurden.

Textgröße ändern:

Die Vorbereitungen zu der großen Party in Sydney waren dieses Jahr überschattet von der Erinnerung an den Anschlag auf eine jüdische Feier am Bondi Beach vor rund zwei Wochen. Ein Vater und sein Sohn hatten dort 15 Menschen erschossen. Silvester-Partys wurden daher um 23.00 Uhr (Ortszeit) für eine Schweigeminute unterbrochen, die Harbour Bridge in weißes Licht als Zeichen des Friedens getaucht. "Die Freude, die wir normalerweise zu Beginn des neuen Jahres verspüren, ist dieses Jahr durch die Traurigkeit des alten gedämpft", erklärte Regierungschef Anthony Albanese in einer Videobotschaft.

Die Sicherheitsvorkehrungen in Sydney waren dieses Jahr strenger als üblich. Schwer bewaffnete Polizisten patrouillierten am Hafen.

Die Pazifikstaaten Kiribati und Neuseeland waren die ersten, die ins Neue Jahr starteten. Danach wird rund um den Globus gefeiert bis nach New York und Brasilien, wo am berühmten Copacabana-Strand über zwei Millionen Menschen zu den Feierlichkeiten erwartet werden.

In Hongkong wurde das große Feuerwerk zu Ehren der 161 Todesopfer abgesagt, die beim Brand eines Hochhauskomplexes kürzlich ums Leben gekommen waren.

Viele Menschen erwarten auch 2026 eher schwierige Zeiten: Von der Wirtschaftslage über den Ukraine-Krieg bis hin zu den Unwägbarkeiten durch die Politik von US-Präsident Donald Trump scheint keine Beruhigung in Sicht. Im Gazastreifen ist zudem nicht sicher, wie lange die vereinbarte Waffenruhe halten wird. Dennoch wird es 2026 auch wieder freudige Ereignisse geben - die Olympischen Winterspiele in Italien und die Fußball-WM in Nordamerika sind nur zwei davon.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Bärte nicht lang genug: Taliban-Sittenpolizei nimmt afghanische Hilfskräfte fest

Die Sittenpolizei der Taliban-Regierung in Afghanistan hat nach Angaben aus Kreisen von Hilfsorganisationen rund 20 Helfer festgenommen, weil deren Bärte nicht lang genug waren. Sie seien am Samstag in der Nähe eines Grenzübergangs zum Iran für Organisationen tätig gewesen, die mit den Vereinten Nationen zusammenarbeiteten, hieß es in internen Erklärungen, die am Montag von zwei Hilfskräften an die Nachrichtenagentur AFP weitergegeben wurden.

Mann spendet an Dschihadistenmiliz IS: 5500 Euro Geldstrafe in Hamburg

Wegen Spenden an die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ist ein 33-Jähriger in Hamburg zu einer Geldstrafe von 5500 Euro verurteilt worden. Das Oberlandesgericht in der Hansestadt sprach ihn nach Angaben eines Gerichtssprechers wegen Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung und Sanktionsverstößen schuldig. Laut Anklage hatte er der islamistischen Miliz über Mittelsmänner 220 Euro zukommen lassen.

Mutmaßlich Raketen für Hisbollah gewartet: Prozess in Niedersachsen begonnen

Vor dem Oberlandesgericht im niedersächsischen Celle hat am Montag ein Prozess gegen ein mutmaßliches Mitglied der radikalislamischen Hisbollah-Miliz begonnen. Das teilte ein Gerichtssprecherin mit. Der 51-Jährige soll laut Anklage mehrere Jahre lang im Libanon und in Syrien als Elektrotechniker an der Wartung von Raketen und Raketenabwehrsystemen der Miliz gearbeitet haben. Ihm wird Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Diese kämpft gegen Israel.

Mutmaßliche Rechtsextreme besetzen Hermannsdenkmal bei Detmold: Staatsschutz ermittelt

Am Hermannsdenkmal bei Detmold in Nordrhein-Westfalen haben mutmaßliche Rechtsextreme einen mehrstündigen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein 21-jähriger Aktivist besetzte das Denkmal am Sonntag über mehrere Stunden, wie die örtliche Polizei mitteilte. Mehrere Vermummte hatten sich zuvor Zutritt zu dem Denkmal verschafft. Nach Einschätzung der Ermittler sind diese der Identitären Bewegung zuzurechnen. Die Vermummten zündeten demnach Pyrotechnik und entrollten Banner.

Textgröße ändern: