Pallade Veneta - Offenbar weiter keine Hinweise auf deutsche Opfer bei Brand in Crans-Montana

Offenbar weiter keine Hinweise auf deutsche Opfer bei Brand in Crans-Montana


Offenbar weiter keine Hinweise auf deutsche Opfer bei Brand in Crans-Montana
Offenbar weiter keine Hinweise auf deutsche Opfer bei Brand in Crans-Montana / Foto: MAXIME SCHMID - AFP

Nach dem verheerenden Brand bei einer Silvesterfeier im Schweizer Ski-Ort Crans-Montana gibt es offenbar weiter keine Hinweise auf mögliche deutsche Opfer. Die deutsche Botschaft stehe mit den Schweizer Behörden "in engem Kontakt", teilte das Auswärtige Amt in Berlin am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP zu möglichen deutschen Betroffenen mit. Für deutsche Staatsangehörige stehe während des regionalen Feiertags am Freitag der Bereitschaftsdienst der Botschaft Bern zur Verfügung.

Textgröße ändern:

Während einer Silvester-Party in der Nacht zum Donnerstag war in der Bar "Le Constellation" ein Brand ausgebrochen, der sich Augenzeugen zufolge rasend schnell im Untergeschoss der Bar ausbreitete. Nach Angaben der Behörden des Kantons Wallis kamen dabei etwa 40 Menschen ums Leben.

Die Identifizierung der vielfach stark verbrannten Leichen dauerte am Freitag noch an. In der Leichenhalle von Sitten, des Hauptortes des Wallis, trafen am Freitag erste Leichenwagen mit Opfern aus Crans-Monatana ein, wie AFP-Reporter berichteten.

Bei dem Unglück waren überdies etwa 115 Menschen verletzt worden. Der Präsident der Kantonsregierung des Wallis, Mathias Reynard, sagte der Regionalzeitung "Walliser Bote", mindestens 80 der 115 Verletzten befänden sich in einem lebensgefährlichen Zustand.

M.Romero--PV

Empfohlen

Bärte nicht lang genug: Taliban-Sittenpolizei nimmt afghanische Hilfskräfte fest

Die Sittenpolizei der Taliban-Regierung in Afghanistan hat nach Angaben aus Kreisen von Hilfsorganisationen rund 20 Helfer festgenommen, weil deren Bärte nicht lang genug waren. Sie seien am Samstag in der Nähe eines Grenzübergangs zum Iran für Organisationen tätig gewesen, die mit den Vereinten Nationen zusammenarbeiteten, hieß es in internen Erklärungen, die am Montag von zwei Hilfskräften an die Nachrichtenagentur AFP weitergegeben wurden.

Mann spendet an Dschihadistenmiliz IS: 5500 Euro Geldstrafe in Hamburg

Wegen Spenden an die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ist ein 33-Jähriger in Hamburg zu einer Geldstrafe von 5500 Euro verurteilt worden. Das Oberlandesgericht in der Hansestadt sprach ihn nach Angaben eines Gerichtssprechers wegen Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung und Sanktionsverstößen schuldig. Laut Anklage hatte er der islamistischen Miliz über Mittelsmänner 220 Euro zukommen lassen.

Mutmaßlich Raketen für Hisbollah gewartet: Prozess in Niedersachsen begonnen

Vor dem Oberlandesgericht im niedersächsischen Celle hat am Montag ein Prozess gegen ein mutmaßliches Mitglied der radikalislamischen Hisbollah-Miliz begonnen. Das teilte ein Gerichtssprecherin mit. Der 51-Jährige soll laut Anklage mehrere Jahre lang im Libanon und in Syrien als Elektrotechniker an der Wartung von Raketen und Raketenabwehrsystemen der Miliz gearbeitet haben. Ihm wird Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Diese kämpft gegen Israel.

Mutmaßliche Rechtsextreme besetzen Hermannsdenkmal bei Detmold: Staatsschutz ermittelt

Am Hermannsdenkmal bei Detmold in Nordrhein-Westfalen haben mutmaßliche Rechtsextreme einen mehrstündigen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein 21-jähriger Aktivist besetzte das Denkmal am Sonntag über mehrere Stunden, wie die örtliche Polizei mitteilte. Mehrere Vermummte hatten sich zuvor Zutritt zu dem Denkmal verschafft. Nach Einschätzung der Ermittler sind diese der Identitären Bewegung zuzurechnen. Die Vermummten zündeten demnach Pyrotechnik und entrollten Banner.

Textgröße ändern: