Pallade Veneta - Brandstiftung an Synagoge in Gießen: Verdächtiger vorläufig in Psychiatrie

Brandstiftung an Synagoge in Gießen: Verdächtiger vorläufig in Psychiatrie


Brandstiftung an Synagoge in Gießen: Verdächtiger vorläufig in Psychiatrie
Brandstiftung an Synagoge in Gießen: Verdächtiger vorläufig in Psychiatrie / Foto: Ronny Hartmann - AFP/Archiv

Nach einer Brandstiftung an einer Synagoge in Gießen ist der Verdächtige vorläufig in einer Psychiatrie untergebracht worden. Ermittlungen hätten "Hinweise auf eine psychische Erkrankung" des Manns ergeben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch in der hessischen Stadt mit. Noch untersucht werde, ob "dem Tatgeschehen eine gezielte politische Motivation zugrunde lag".

Textgröße ändern:

Nach Ermittlerangaben hatte der 32-Jährige am Dienstagabend mehrere mit Pappe und Altpapier gefüllte Rollcontainer in den Eingangsbereich der Synagoge der Jüdischen Gemeinde geschoben und angezündet. Zudem soll er dabei den verbotenen Hitlergruß in Richtung des Gotteshauses gezeigt haben. Mehrere Zeugen griffen ein, verhinderten ein Ausbreiten der Flammen und hielten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest.

An dem Gebäude entstand demnach ein Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Die von dem Verdächtigen angezündeten Container befanden den Ermittlern zufolge im Bereich der Synagoge auf der Straße. Bei dem Mann handelt es sich um einen deutschen Staatsbürger. Er wurde am Mittwoch der zuständigen Haftrichterin vorgeführt. Sie ordnete die vorläufige Unterbringung des Beschuldigten in einem psychiatrischen Krankenhaus an.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

"Rufschädigung": Stiftung verklagt britischen Prinzen Harry

Die einst von Prinz Harry mitgegründete Stiftung Sentebale für HIV-Infizierte in Afrika verklagt den jüngeren Sohn des britischen Königs wegen "Rufschädigung". Die Organisation Sentebale erklärte am Freitag, sie fordere unter anderem eine Entschädigung, nachdem eine "koordinierte Medienkampagne" im März 2025 "ihre Tätigkeit behindert und ihren Ruf geschädigt" habe. Als "Architekten" der Kampagne werden Prinz Harry und der britische Politikberater Mark Dyer genannt, der früher Treuhänder von Sentebale war.

Macron und Leo XIV. rufen zu Frieden in der Welt auf

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Papst Leo XIV. haben vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs zu Frieden in der Welt aufgerufen. "Angesichts der Brüche in der Welt ist der Einsatz für Frieden Pflicht und Anspruch", erklärte Macron am Freitag nach seiner ersten Privataudienz bei dem aus den USA stammenden Leo XIV. Der Papst verurteilte die "sinnlose und unmenschliche Gewalt" im Nahen Osten.

Epstein-Skandal: Weiter Rätselraten über Melania Trumps Auftritt

Nach den überraschenden Äußerungen von Melania Trump zum Epstein-Skandal herrscht Rätselraten über ihre Motive. US-Präsident Donald Trump sagte am Donnerstag (Ortszeit) einer Reporterin des Senders MS NOW, er habe nichts von dem Auftritt seiner Ehefrau im Weißen Haus gewusst. Medien veröffentlichten derweil eine Email aus den Epstein-Akten, die Melania Trump zugeschrieben wird.

Pentagon und Vatikan weisen Bericht über "bittere Standpauke" für Papst-Gesandten zurück

Das Pentagon und der Vatikan haben einen US-Medienbericht zurückgewiesen, wonach der Gesandte des Heiligen Stuhls wegen kritischer Äußerungen von Papst Leo XIV. über die Anwendung militärischer Gewalt zu einer "bitteren Standpauke" einbestellt worden sei. Der Bericht des US-Nachrichtenportals The Free Press sei "stark übertrieben und verzerrt", erklärte das US-Verteidigungsministerium am Donnerstag (Ortszeit) im Onlinedienst X. Das Treffen im Januar sei vielmehr "respektvoll und vernünftig" gewesen. Vatikan-Sprecher Matteo Bruni teilte in einer Erklärung mit, der Bericht "entspreche in keiner Weise der Wahrheit."

Textgröße ändern: