Pallade Veneta - Brandstiftung an Synagoge in Gießen: Verdächtiger vorläufig in Psychiatrie

Brandstiftung an Synagoge in Gießen: Verdächtiger vorläufig in Psychiatrie


Brandstiftung an Synagoge in Gießen: Verdächtiger vorläufig in Psychiatrie
Brandstiftung an Synagoge in Gießen: Verdächtiger vorläufig in Psychiatrie / Foto: Ronny Hartmann - AFP/Archiv

Nach einer Brandstiftung an einer Synagoge in Gießen ist der Verdächtige vorläufig in einer Psychiatrie untergebracht worden. Ermittlungen hätten "Hinweise auf eine psychische Erkrankung" des Manns ergeben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch in der hessischen Stadt mit. Noch untersucht werde, ob "dem Tatgeschehen eine gezielte politische Motivation zugrunde lag".

Textgröße ändern:

Nach Ermittlerangaben hatte der 32-Jährige am Dienstagabend mehrere mit Pappe und Altpapier gefüllte Rollcontainer in den Eingangsbereich der Synagoge der Jüdischen Gemeinde geschoben und angezündet. Zudem soll er dabei den verbotenen Hitlergruß in Richtung des Gotteshauses gezeigt haben. Mehrere Zeugen griffen ein, verhinderten ein Ausbreiten der Flammen und hielten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest.

An dem Gebäude entstand demnach ein Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Die von dem Verdächtigen angezündeten Container befanden den Ermittlern zufolge im Bereich der Synagoge auf der Straße. Bei dem Mann handelt es sich um einen deutschen Staatsbürger. Er wurde am Mittwoch der zuständigen Haftrichterin vorgeführt. Sie ordnete die vorläufige Unterbringung des Beschuldigten in einem psychiatrischen Krankenhaus an.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Nordrhein-Westfalen: Autofahrer stirbt bei Flucht vor Polizeikontrolle

Ein Autofahrer ist in Nordrhein-Westfalen auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle tödlich verunglückt. Wie die Polizeibehörde in Paderborn am Sonntag mitteilte, wollten Beamte den Mann am Samstagabend in Salzkotten kontrollieren. Daraufhin habe dieser mit seinem hochmotorisierten Fahrzeug dermaßen beschleunigt, dass die ihm folgenden Polizeibeamten den Sichtkontakt verloren.

Zwei Männer bei Dach-Reparaturarbeiten nach Sturm in Portugal gestorben

Nach dem heftigen Sturm "Kristin" in Portugal sind zwei Männer bei Dach-Reparaturarbeiten gestorben. In der Kleinstadt Batalha im Zentrum des Landes starb ein 73-Jähriger, der vom Dach stürzte, als er Ziegel ersetzen wollte, wie lokale Behörden am Samstag mitteilten. Ein zweiter Mann starb nach einem Sturz bei Reparaturarbeiten im nahegelegenen Alcobaca, erklärte der Bürgermeister der Kleinstadt. Er rief die Menschen zu erhöhter Vorsicht auf.

Portugals Behörden warnen nach Unwetter vor neuem Regen und Überschwemmungen

In Portugal haben die Behörden nach einem heftigen Unwetter mit fünf Toten vor neuem Starkregen und Überschwemmungen gewarnt. Wegen der erwarteten heftigen Regenfälle sprach der Wetterdienst Ipma am Samstag für das gesamte portugiesische Festland eine Unwetterwarnung bis Montag aus. Im Zentrum des Landes waren infolge des Sturms "Kristin" nach Angaben des Energieversorgers E-Redes am Samstagnachmittag immer noch fast 200.000 Haushalte ohne Strom.

Feuerwehr: Explosion in iranischer Hafenstadt durch Gasleck verursacht

Die Explosion in der iranischen Hafenstadt Bandar Abbas an der Golfküste ist nach Angaben der Feuerwehr von einem Gasleck verursacht worden. Es habe sich Gas in dem bei dem Unglück beschädigten Gebäude angesammelt, das dann explodiert sei, sagte der Chef der örtlichen Feuerwehr, Mohammed Amin Lyaghat, am Samstag im Staatsfernsehen. Die Ursache der Explosion war zunächst unklar gewesen, was angesichts der derzeit verschärfte Spannungen zwischen dem Iran und den USA Spekulationen ausgelöst hatte.

Textgröße ändern: