Pallade Veneta - Zweite Reizgasattacke auf Restaurant in Dresden innerhalb weniger Tage

Zweite Reizgasattacke auf Restaurant in Dresden innerhalb weniger Tage


Zweite Reizgasattacke auf Restaurant in Dresden innerhalb weniger Tage
Zweite Reizgasattacke auf Restaurant in Dresden innerhalb weniger Tage / Foto: JENS SCHLUETER - AFP/Archiv

In Dresden ist es innerhalb weniger Tage zu zwei Reizgasangriffen in Restaurants gekommen. Am Samstagabend wurde die Feuerwehr ihren Angaben nach in ein Lokal im Stadtteil Niedersedlitz gerufen, weil unbekannte Täter dort einen reizgasartigen Stoff freigesetzt hätten. Etwa 80 bis 90 Menschen seien zum Zeitpunkt des Vorfalls dort gewesen, sie konnten das Gebäude selbstständig verlassen.

Textgröße ändern:

Eine größere Zahl von ihnen klagte der Feuerwehr zufolge über Atemnot sowie Reizungen der Atemwege und der Augen. Die Integrierte Regionalleitstelle löste einen sogenannten MANV-Alarm aus, das steht für Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten. Zusätzliche Einsatzkräfte seien alarmiert worden, die Krankenhäuser wurden vorgewarnt.

24 Menschen seien vor Ort medizinisch gesichtet worden, führte die Feuerwehr aus. Mehrere von ihnen wurden demnach vor Ort notärztlich behandelt, es musste aber niemand ins Krankenhaus.

Der reizgasartige Stoff war den Angaben zufolge beim Eintreffen der Einsatzkräfte erwartungsgemäß nicht mehr identifizierbar oder nachweisbar. Das Restaurant sei kontrolliert und belüftet worden. Insgesamt waren rund 90 Kräfte im Einsatz.

Nun ermittelt in der sächsischen Landeshauptstadt die Polizei. Diese hatte schon vor wenigen Tagen nach einem ähnlichen Vorfall vom Donnerstagabend in Dresden-Gorbitz die Ermittlungen aufgenommen. Auch dort wurde von Unbekannten in einem Lokal Reizgas versprüht. In dem Fall mussten fünf Verletzte vom Rettungsdienst versorgt werden, ein Verletzter kam ins Krankenhaus.

C.Conti--PV

Empfohlen

Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy beschuldigt Ex-Machthaber Gaddafi

Im Berufungsverfahren um libysche Wahlkampfgelder hat Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy den verstorbenen libyschen Machthaber Muammar Gaddafi beschuldigt, die Vorwürfe gegen ihn selbst in die Welt gesetzt zu haben. Gaddafi habe aus "Hass" gehandelt, weil er nicht ertragen habe, dass Sarkozy zum Sturz der libyschen Führung beigetragen habe, sagte der ehemalige französische Präsident am Mittwoch vor Gericht. "Ich war der Erste, der den Nationalen Übergangsrat (der libyschen Aufständischen) anerkannt hatte. Das war eine schlimme Beleidigung für Gaddafi", betonte er.

Nach tödlichem Autorennen: Kosovare darf ausgewiesen werden

Nach einem tödlichen Autorennen in Nordrhein-Westfalen darf ein verurteilter Mann aus dem Kosovo aus Deutschland ausgewiesen werden. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf wies die Klage des Manns ab, wie das Gericht am Mittwoch mitteilte. Der Mann hatte bei dem illegalen Autorennen an Ostern 2019 in Moers den Tod einer 43-jährige Frau verursacht. Er wurde später zu fünf Jahren Haft verurteilt.

25-Jähriger stirbt nach Messerangriff in Hessen - Jugendlicher verdächtig

Rund einen Monat nach einem Messerangriff im hessischen Hanau ist ein 25-Jähriger an seinen schweren Verletzungen gestorben. Der Mann lag zuvor mehrere Wochen im Koma, wie die Polizei in Offenbach am Mittwoch mitteilte. Ende März sei er dann gestorben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen eines Tötungsdelikts.

Zwei Franzosen nach jahrelanger Haft im Iran wieder zuhause

Ein mehr als drei Jahre im Iran inhaftiertes Paar aus Frankreich ist wieder frei und am Mittwoch in die Heimat zurückgekehrt. Cécile Kohler und Jacques Paris wurden am Morgen am Pariser Flughafen Charles-de-Gaulle von Mitarbeitern des Krisenstabs des französischen Außenministeriums in Empfang genommen und trafen anschließend ihre Familien. Präsident Emmanuel Macron empfing sie später im Garten des Elysée-Palastes.

Textgröße ändern: