Pallade Veneta - Video von brennendem Unfallofer: Polizei in Bayern ermittelt gegen Gaffer

Video von brennendem Unfallofer: Polizei in Bayern ermittelt gegen Gaffer


Video von brennendem Unfallofer: Polizei in Bayern ermittelt gegen Gaffer
Video von brennendem Unfallofer: Polizei in Bayern ermittelt gegen Gaffer / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Nach einem tödlichen Unfall mit brennenden Autos auf einer Autobahn in Bayern ermittelt die Polizei wegen der Veröffentlichung eines Gaffervideos. Gegen den unbekannten Urheber sei ein Strafverfahren wegen der Verletzung von Persönlichkeitsrechten und unterlassener Hilfeleistung eingeleitet worden, teilte die Polizei am Montag in Nürnberg mit. Das in sozialen Medien geteilte Video zeigte demnach ein brennendes Unfallopfer.

Textgröße ändern:

Der Unfall ereignete sich am 12. Januar auf der Autobahn 6 in der Nähe von Nürnberg, als ein Lastwagen mutmaßlich wegen Glätte ins Schlingern geriet und mit zwei Pkw kollidierte. Ein mit zwei Menschen besetztes Auto sowie der Lkw fingen Feuer. Ein Autoinsasse wurde eingeklemmt und starb, der 64-jähriger zweite Insasse konnte von dem Lkw-Fahrer noch brennend aus dem Fahrzeug gerettet werden. Er wurde schwer verletzt.

Laut Polizei filmte der Gaffer die Rettung des brennenden 64-Jährigen aus unmittelbarer Nähe und veröffentlichte das Video. Aufgrund der Perspektive geht die Polizei davon aus, dass es sich um einen Autofahrer handelte, der wegen des Staus auf der Gegenspur wartete.

Die Beamten sprachen von einem "geschmacklosen Video" und kritisierte das entsprechende Verhalten. Das Vorgehen von Gaffern sei oft extrem gefährlich und könne dazu führen, dass Rettungs- und Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit behindert würden, hieß es. "Daher appelliert die Polizei eindringlich an alle: Leisten Sie Hilfe, wenn Sie dazu in der Lage sind, oder verlassen Sie den Unfallort so zügig, wie es verkehrsbedingt möglich ist."

A.Rispoli--PV

Empfohlen

Neuer Oberbürgermeister Krause eröffnet Münchner Oktoberfest mit Fassanstich

Mit dem traditionellen Fassanstich und dem Ausruf "O'zapft is - auf eine friedliche Wiesn" beginnt am Samstag (12.00 Uhr) das Münchner Oktoberfest. Erstmals wird der neue Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) das weltweit größte Volksfest eröffnen. Er reicht die erste Maß Bier nach dem Anzapfen an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU).

Trump verbietet Medien CNN, MS NOW und Politico Zutritt zu Weißem Haus

US-Präsident Donald Trump hat den beiden Fernsehsendern CNN und MS NOW - ehemals MSNBC - sowie der Plattform Politico den Zutritt zum Weißen Haus untersagt. Auf seiner Onlineplattform Truth Social erklärte Trump am Freitag, das Hausverbot trete umgehend in Kraft. "Andere Medien, die Falschinformationen verbreiten, werden folgen", fügte er hinzu.

Sarg von norwegischem König Harald V. nimmt CO2 auf

Der Ende August gestorbene norwegische König Harald V. ist nach Angaben des Königshauses in einem Sarg aus Kohlendioxid absorbierendem Silikatgestein bestattet worden. Haralds letzte Ruhestätte hat die Form eines Schiffes und besteht aus Olivin - einem grünlichen, rund 400 Millionen Jahre alten Silikatgestein, das in Westnorwegen abgebaut wird, wie der Palast am Freitag mitteilte.

Nach Brandanschlag auf Synagoge in Wuppertal: Hinweise auf antisemitisches Motiv

Nach dem Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal haben sich die Hinweise auf ein antisemitisches Tatmotiv verdichtet. Äußerungen des 37-jährigen Verdächtige bereits während seiner Festnahme deuteten auf ein antisemitisches Tatmotiv hin, teilte die Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag mit. Der Mann soll am Donnerstag einen Brandsatz an der Eingangstür eines zur Synagoge gehörenden Cafés gelegt haben.

Textgröße ändern: