Pallade Veneta - Tod von 17-Jährigem in Castrop-Rauxel: Ermittler gehen von geplanter Tat aus

Tod von 17-Jährigem in Castrop-Rauxel: Ermittler gehen von geplanter Tat aus


Tod von 17-Jährigem in Castrop-Rauxel: Ermittler gehen von geplanter Tat aus
Tod von 17-Jährigem in Castrop-Rauxel: Ermittler gehen von geplanter Tat aus / Foto: JOHANNES EISELE - AFP/Archiv

Im Fall eines tödlich verletzten 17-Jährigen in Castrop-Rauxel gehen die Ermittler inzwischen von einer geplanten Tat der gleichaltrigen Tatverdächtigen aus. Eine Notwehrhandlung wie von der 17-Jährigen behauptet habe es nicht gegeben, teilten die Staatsanwaltschaft in Dortmund und die Polizei in Recklinghausen am Donnerstag mit.

Textgröße ändern:

Aufgrund der Ermittlungen und der Auswertung des Handys der 17-Jährigen hätten sich konkrete Hinweise darauf ergeben, dass die Tatverdächtige den Jugendlichen "geplant, ohne rechtfertigenden Grund und heimtückisch mit einem Messer getötet hat", erklärten die Ermittler. Bereits vor gut zwei Wochen erließ das Amtsgericht Dortmund demnach Haftbefehl gegen die Tatverdächtige wegen des dringenden Verdachts des Mordes. Seitdem wird nach der Beschuldigten gefahndet, bislang ohne Erfolg.

Der Jugendliche war am 14. Januar schwer verletzt auf einer Straße in der nordrhein-westfälischen Stadt gefunden worden und kurz darauf trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen gestorben. Laut Obduktionsergebnis starb er durch einen Stich mit einem "spitzen Gegenstand" in den Halsbereich.

Die 17-Jährige wurde zunächst festgenommen. In ihrer Vernehmung schilderte sie eine Notwehrhandlung. Der Jugendliche, mit dem sie sich freiwillig geroffen haben, habe versucht, sie zu vergewaltigen, behauptete sie. Die Tatverdächtige wurde daraufhin aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Zwei Chinesen in Frankreich wegen Spionage angeklagt

In Frankreich sind zwei Chinesen wegen des Vorwurfs der Spionage für ihr Heimatland angeklagt worden, nachdem sie an einer Airbnb-Unterkunft eine Satellitenschüssel montiert hatten. Die beiden befänden sich in Untersuchungshaft, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Paris mit. Zwei weitere Verdächtige, die in diesem Zusammenhang Material geschmuggelt haben sollen, wurden ebenfalls angeklagt.

Tod eines Zugbegleiters bei Ticketkontrolle: Debatte über Konsequenzen

Nach dem gewaltsamen Tod eines Zugbegleiters bei einer Fahrkartenkontrolle in Rheinland-Pfalz ist eine Debatte über die Konsequenzen aus dem Fall voll entbrannt. Vertreter von Gewerkschaften und Bahnbetriebsrat forderten eine Doppelbesetzung und bessere Schutzausrüstung für das Zugpersonal, etwa in Form von Bodycams und Notfallknöpfen. Der Deutsche Richterbund warnte derweil vor reflexhaften Rufen nach Strafrechtsverschärfungen.

Unter Drogen stehende Zweijährige führt Ermittler auf Spur von Pillenversteck

Eine unter Drogen stehende Zweijährige hat Ermittler in Nordhrein-Westfalen auf die Spur von insgesamt 65 Kilogramm illegalen Aufputschpillen geführt. Die Mutter des Kindes und deren Lebensgefährte kamen in Untersuchungshaft, wie die Polizei in Höxter am Donnerstag mitteilte. Das Kind sei inzwischen wieder wohlauf.

Baden-Württemberg: Frau von Müllwagen überrollt und tödlich verletzt

Eine Fußgängerin ist im baden-württembergischen Ulm von einem Mülllaster überrollt und tödlich verletzt worden. Sie erlag ihren Verletzungen noch vor Ort, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach ereignete sich der Unfall am Donnerstagmorgen.

Textgröße ändern: