Pallade Veneta - 300.000 Euro für erfundene Anlage: Mann in Bayern monatelang betrogen

300.000 Euro für erfundene Anlage: Mann in Bayern monatelang betrogen


300.000 Euro für erfundene Anlage: Mann in Bayern monatelang betrogen
300.000 Euro für erfundene Anlage: Mann in Bayern monatelang betrogen / Foto: jody amiet - AFP/Archiv

Ein 60 Jahre alter Mann aus Bayern ist von Betrügern mit falschen Versprechungen über Monate hinweg dazu verleitet worden, hohe Summen zu überweisen. Falsche Finanzdienstleister forderten mehr als 300.000 Euro von ihm, wie die Polizei in Regensburg am Mittwoch mitteilte. Der Mann war schon im Mai 2025 auf betrügerische Angebote hereingefallen, hatte eine fünfstellige Summe gezahlt und dann Anzeige erstattet.

Textgröße ändern:

Etwa drei Monate später sei er erneut von Betrügern kontaktiert worden. Diese hätten von ihm noch angebliche Servicegebühren für eine Auszahlung gefordert, führten die Ermittler aus. Der 60-Jährige habe über Monate hinweg immer wieder Geld auf Konten in Malta überwiesen.

In diesem Monat meldete er sich dann erneut bei der Polizei und gab an, dass ein Mann und eine Frau zu seinem Haus gekommen seien. Sie hätten im Auftrag des vermeintlichen Anlageberaters mit ihm sprechen wollen. Angehörige des 60-Jährigen schickten sie aber weg.

Wenig später tauchte erneut ein angeblicher Vertreter auf. Der 60-Jährige informierte die Polizei und half so dabei, den Tatverdächtigen festzunehmen. Der 69-Jährige stammt aus Niedersachsen, wie die Polizei mitteilte.

Er stehe unter Verdacht, in den groß angelegten Anlagebetrug verwickelt zu sein. Zunächst kam er wieder auf freien Fuß. Die Kriminalpolizei Regensburg und die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ermitteln.

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

UNO: Weniger Migranten erreichen Europa über das Meer - doch mehr sterben beim Versuch

In diesem Jahr haben nach UN-Angaben bisher weniger Flüchtlinge und Migranten die Bootsüberfahrt nach Europa versucht, auf dem gefährlichen Seeweg sind aber mehr Menschen ums Leben gekommen. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) gab die Zahl der Flüchtlinge per Boot bis Mitte September am Donnerstag mit 60.000 an - das entspricht einem Rückgang von 39 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Doch starben demnach 2292 Menschen bei der Überfahrt, im Vorjahr waren es 1999 gewesen.

Klage scheitert: Schulleiter bekommt keinen Ausgleich für Überstunden

Lehrkräfte können nicht selbstständig entscheiden, länger zu arbeiten, und dafür extra Geld verlangen. Das entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Donnerstag und betonte, dass dies auch für Schulleiter gelte. Ein pensionierter Rektor aus Niedersachsen scheiterte mit seiner Klage auf finanziellen Ausgleich. (Az. 2 C 19.25)

Bayern: Festnahme nach mutmaßlichem Mord an 45-Jährigem bei Feier in Coburg

Nach der mutmaßlichen Ermordung eines 45-Jährigen bei einer nächtlichen Feier in einer Wohnung im bayerischen Coburg haben Ermittler einen Verdächtigen festgenommen. Er kam unter dem Verdacht des Mordes in Untersuchungshaft, wie die Polizei in Bayreuth und die Staatsanwaltschaft Coburg am Donnerstag mitteilten. Demnach handelt es sich bei dem Festgenommenen um einen 35-Jährigen.

Festnahme in Brandenburg: IS-Anhänger soll Anschlag auf Kirche in Bremen geplant haben

Im brandenburgischen Landkreis Barnim ist ein Iraker festgenommen worden, der Anschläge in Deutschland geplant haben soll. Gailan Al-M. soll Anhänger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) sein, wie die Bundesanwaltschaft am Donnerstag in Karlsruhe mitteilte. Der Tatverdächtige habe bereits eine Kirche in Bremen ausgekundschaftet, die das erste Anschlagsziel habe sein sollen.

Textgröße ändern: