Pallade Veneta - Aufregung um leuchtende Himmelskörper: Hausdach in Koblenz durch Meteorit beschädigt

Aufregung um leuchtende Himmelskörper: Hausdach in Koblenz durch Meteorit beschädigt


Aufregung um leuchtende Himmelskörper: Hausdach in Koblenz durch Meteorit beschädigt
Aufregung um leuchtende Himmelskörper: Hausdach in Koblenz durch Meteorit beschädigt / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Ein über Rheinland-Pfalz fliegender und mit einem lauten Knall zerbrechender Meteorit hat am Sonntag für Aufregung gesorgt. Bei den integrierten Leitstellen von Feuerwehr und Rettungsdienst, insbesondere im Norden von Rheinland-Pfalz, ging eine erhöhte Zahl von Notrufen ein, wie das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz in Koblenz mitteilte.

Textgröße ändern:

Bruchstücke des Meteoriten erreichten demnach gegen 19.15 Uhr die Erde. Vereinzelt habe es in Rheinland-Pfalz Schäden durch Meteoritenteile gegeben. Menschen wurden nach ersten Erkenntnissen verletzt. Das Lagezentrum des Polizeipräsidiums Koblenz berichtete am Sonntagabend von Schäden an einem Hausdach im Stadtteil Koblenz-Güls, die höchstwahrscheinlich von Meteoritenteilen verursacht wurden. Beamte waren vor Ort und ermittelten.

Auch das Polizeipräsidium Westpfalz in Kaiserslautern berichtete von Notrufen, in denen Menschen von einem hell leuchtenden Flugkörper mit kurzem Feuerschein beziehungsweise einem Feuerblitz am Himmel berichteten. Nach dem aktuellen Stand der polizeilichen Erkenntnisse sowie in Abstimmung mit der Militärpolizei des US-Militärstützpunkts Ramstein gebe es "keinerlei Hinweise auf ein sicherheitsrelevantes Ereignis", hieß es in einer Mitteilung am Abend.

Experten gingen von einem Himmelsereignis aus. Es sei sehr wahrscheinlich, dass das Objekt bereits in der Atmosphäre vollständig verglüht sei. Für die Bevölkerung bestand demnach zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.

Auch anderswo in Deutschland, etwa im norddeutschen Raum, gab es ähnliche Beobachtungen. Im niedersächsischen Stade rückten Feuerwehr und Polizei nach Meldungen über einen möglichen Absturz von Flugzeugteilen zu einem Großeinsatz aus, unterstützt wurden sie von einem Marinehubschrauber und einer Drohne der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft. Es sei nichts gefunden worden.

Auch im Raum Osnabrück berichteten nach Polizeiangaben Zeugen per Notruf von einem hellen Feuerball am Himmel, der anschließend zu Boden gestürzt sein soll. Die in die vermutete Absturzregion entsandten Einsatzkräfte fanden ebenfalls nichts. Auch in diesem Fall wurde von einem Meteoriten oder Weltraumschrott ausgegangen. Es gab keine Hinweise auf Schäden.

F.Amato--PV

Empfohlen

Mann in Witten sticht mit Messer auf seine Frau und Kinder ein: Junge stirbt

In Nordrhein-Westfalen ist ein 13-jähriger Junge am Samstag durch Messerstiche tödlich verletzt worden. Wie die Polizei Bochum mitteilte, wurden Einsatzkräfte am Vormittag in der Stadt Witten wegen eines Streits "in häuslichem Umfeld" verständigt, der sich auf die Straße verlagert habe. Dabei habe ein 40-jähriger Tatverdächtiger seine zwei Jahre jüngere Frau sowie ein neunjähriges Mädchen und den Jungen durch Messerstiche schwer verletzt.

Kurz vor Ostern: Zwölf Tonnen Kitkat-Schokoriegel geklaut

Kurz vor Ostern sind zwölf Tonnen Schokoriegel der Marke Kitkat gestohlen worden. Das Unternehmen erklärte am Samstag, ein Lastwagen mit 413.793 Packungen Kitkat sei "während des Transits in Europa gestohlen" worden. Der Diebstahl könnte vor den Oster-Feiertagen zu Kitkat-Engpässen in Supermarktregalen führen.

Nepals Ex-Regierungschef wegen Vorwurfs der Protestniederschlagung festgenommen

Der frühere nepalesische Regierungschef KP Sharma Oli und sein damaliger Innenminister Ramesh Lekhak sind wegen des Vorwurfs der Mitverantwortung für die brutale Niederschlagung von Massenprotesten festgenommen worden. "Sie wurden heute Morgen festgenommen und das Verfahren wird gemäß dem Gesetz fortgesetzt", sagte ein Polizeisprecher in Kathmandu am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Die Festnahmen erfolgten am Tag nach der Vereidigung des neuen Ministerpräsidenten Balendra Shah.

Mexikos Marine sucht nach zwei vermissten Booten der Hilfsflotte für Kuba

Die mexikanische Marine sucht nach eigenen Angaben nach zwei Booten einer internationalen Hilfsflotte für Kuba. Es habe "weder Kommunikation noch eine Bestätigung ihrer Ankunft" in Kubas Hauptstadt Havanna gegeben, erklärte die mexikanische Marine am Donnerstag (Ortszeit) mit Blick auf die vermissten Boote. Kuba erlebt derzeit eine schlimme Wirtschaftskrise, die durch eine US-Blockade der Öllieferungen aus Venezuela verschärft wird.

Textgröße ändern: