Pallade Veneta - Getöteter achtjähriger Fabian aus Güstrow: Mordanklage gegen Exfreundin von Vater

Getöteter achtjähriger Fabian aus Güstrow: Mordanklage gegen Exfreundin von Vater


Getöteter achtjähriger Fabian aus Güstrow: Mordanklage gegen Exfreundin von Vater
Getöteter achtjähriger Fabian aus Güstrow: Mordanklage gegen Exfreundin von Vater / Foto: LOIC VENANCE - AFP/Archiv

Im Fall des getöteten achtjährigen Fabians aus Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern hat die Staatsanwaltschaft Rostock eine ehemalige Freundin des Vaters wegen heimtückischen Mordes angeklagt. Die 29-Jährige soll den Jungen im Oktober 2025 aus der Wohnung der Mutter gelockt und an einem Tümpel auf einem Feld mit mindestens sechs Messerstichen im Bereich des Oberkörpers getötet haben, wie die Behörde am Montag mitteilte.

Textgröße ändern:

Um die Spuren der Tat zu beseitigen, soll sie den Leichnam später mittels Brandbeschleuniger angezündet haben. Zu einem Motiv äußerte sich die Staatsanwaltschaft nicht. Nach Angaben der Ermittler handelt es sich um die Frau, die vier Tage nach dem Verschwinden Fabians angab, den Jungen während eines Spaziergangs mit ihrem Hund gefunden zu haben.

Kurz zuvor hatte sie mehreren Medien gegenüber ihre Unschuld beteuert. Anfang November wurde die Tatverdächtige festgenommen. Sie sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Laut Staatsanwaltschaft plante und beging sie die Tat allein. Medienberichten zufolge war sie längere Zeit mit Fabians Vater liiert und kannte den Jungen gut.

Fabian war allein zu Hause, als er am 10. Oktober 2025 aus der Wohnung der Mutter verschwand. Vier Tage lang wurde nach ihm in und um Güstrow gesucht. Unter anderem deutete die Suche mit Leichenhunden an, dass er sich im Schilf des Güstrower Inselsees befinden könnte. Gefunden wurde er dann allerdings 15 Kilometer südlich der Stadt.

Y.Destro--PV

Empfohlen

Klage scheitert: Schulleiter bekommt keinen Ausgleich für Überstunden

Lehrkräfte können nicht selbstständig entscheiden, länger zu arbeiten, und dafür extra Geld verlangen. Das entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Donnerstag und betonte, dass dies auch für Schulleiter gelte. Ein pensionierter Rektor aus Niedersachsen scheiterte mit seiner Klage auf finanziellen Ausgleich. (Az. 2 C 19.25)

Bayern: Festnahme nach mutmaßlichem Mord an 45-Jährigem bei Feier in Coburg

Nach der mutmaßlichen Ermordung eines 45-Jährigen bei einer nächtlichen Feier in einer Wohnung im bayerischen Coburg haben Ermittler einen Verdächtigen festgenommen. Er kam unter dem Verdacht des Mordes in Untersuchungshaft, wie die Polizei in Bayreuth und die Staatsanwaltschaft Coburg am Donnerstag mitteilten. Demnach handelt es sich bei dem Festgenommenen um einen 35-Jährigen.

Festnahme in Brandenburg: IS-Anhänger soll Anschlag auf Kirche in Bremen geplant haben

Im brandenburgischen Landkreis Barnim ist ein Iraker festgenommen worden, der Anschläge in Deutschland geplant haben soll. Gailan Al-M. soll Anhänger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) sein, wie die Bundesanwaltschaft am Donnerstag in Karlsruhe mitteilte. Der Tatverdächtige habe bereits eine Kirche in Bremen ausgekundschaftet, die das erste Anschlagsziel habe sein sollen.

Aus Rotweinfass verschwunden: Unbekannte stehlen tausende Liter Maische von Weingut

Diebe haben auf einem Weingut im Schwarzwald tausende Liter Maische abgepumpt und abtransportiert. Ein Mitarbeiter meldete der Polizei am Donnerstagmorgen das Fehlen der Maische aus einem Rotweinfass, wie die Beamten in Offenburg mitteilten. Den Spuren zufolge hatten Unbekannte vermutlich am frühen Morgen die Traubenmasse vom Hof des Weinguts in Durbach an der Badischen Weinstraße mit einem Schlauch umgepumpt und ihr Diebesgut mit entsprechend großen Fahrzeugen weggebracht.

Textgröße ändern: