Pallade Veneta - Brandenburg: Autobahnraser nach tödlichem Unfall zu langer Haftstrafe verurteilt

Brandenburg: Autobahnraser nach tödlichem Unfall zu langer Haftstrafe verurteilt


Brandenburg: Autobahnraser nach tödlichem Unfall zu langer Haftstrafe verurteilt
Brandenburg: Autobahnraser nach tödlichem Unfall zu langer Haftstrafe verurteilt / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Rund dreieinhalb Jahre nach einem schweren Raserunfall mit einem Toten und mehreren Verletzten auf einer Brandenburger Autobahn ist der Verursacher zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und acht Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Neuruppin sprach den mittlerweile 35-Jährigen unter anderem des verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge und der gefährlichen Körperverletzung schuldig, wie eine Sprecherin am Donnerstagabend mitteilte.

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Außerdem wurde dem Mann die Fahrerlaubnis entzogen. Der Führerschein wurde eingezogen. Wegen überlanger Verfahrensdauer gelten zwei Monate der Haft bereits als vollstreckt. Die Staatsanwaltschaft und die Nebenklage forderten jeweils eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren, die Verteidigung eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren.

Laut Anklage war der Mann im August 2022 alkoholisiert auf der Autobahn 10 unterwegs gewesen. Mit einer Geschwindigkeit von mehr als hundert Stundenkilometern über der zugelassenen Höchstgrenze kollidierte er in der Nähe der Gemeinde Mühlenbecker Land mit mehreren Verkehrsteilnehmern. Ein Mensch starb, weitere wurden teils lebensbedrohlich verletzt.

O.Pileggi--PV

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