Pallade Veneta - Bande soll 500 illegale Prostitutionsstätten betrieben haben - Anklage in Hessen

Bande soll 500 illegale Prostitutionsstätten betrieben haben - Anklage in Hessen


Bande soll 500 illegale Prostitutionsstätten betrieben haben - Anklage in Hessen
Bande soll 500 illegale Prostitutionsstätten betrieben haben - Anklage in Hessen / Foto: INA FASSBENDER, - - AFP/Archiv

Weil sie mehr als 500 illegale Prostitutionsstätten in gemieteten Appartements und Hotelzimmern betrieben haben sollen, hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main Anklage gegen fünf Menschen erhoben. Zwei von ihnen wird zudem Steuerhinterziehung in Höhe von fast drei Millionen Euro vorgeworfen, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Drei der fünf befinden sich in Untersuchungshaft.

Textgröße ändern:

Ein 43-Jähriger und eine 35-Jährige sollen über drei Jahre an mehr als 500 verschiedenen Orte in Deutschland Appartements und Hotelzimmer zur Prostitution angemietet haben. Dafür sollen sie Chinesinnen ohne gültigen Aufenthaltstitel als Prostituierte eingesetzt haben. Für die Abwicklung der Buchungen sollen die beiden Angeschuldigten auf ein professionelles Netz von Telefonisten in China zurückgegriffen haben.

Beide hätten alle wesentlichen unternehmerischen Entscheidungen getroffen. Während der 43-Jährige zusätzlich für die Kundenwerbung zuständig gewesen sei, habe die 35-Jährige zusätzlich die Tagesumsätze abgeholt. Einem 22-Jährigen wirft die Generalstaatsanwaltschaft vor, für die Bande als Fahrer gearbeitet zu haben.

Eine 42-Jährige soll ihr Massagestudio für Prostitution zur Verfügung gestellt haben. Zu den Angeschuldigten gehört auch eine 46-Jährige, die als Verwalterin des Betriebs gearbeitet haben soll. Insgesamt sollen knapp drei Millionen Euro an Steuern hinterzogen worden sein. Den Gesamtsozialversicherungsschaden bezifferte die Generalstaatsanwaltschaft auf fast dreieinhalb Millionen Euro.

Im Mai wurden in diesem Zusammenhang 40 Objekte in ganz Deutschland durchsucht. Über die Zulassung der Anklage muss das Landgericht Darmstadt entscheiden.

L.Bufalini--PV

Empfohlen

In Peine entkommener Straftäter in Italien gefasst

Ein wegen Mordes verurteilter Straftäter, der am Dienstag in Peine bei einem Freigang aus der Haft entkommen war, ist in Italien gefasst worden. Wie das Landeskriminalamt Niedersachsen am Donnerstag in Hannover mitteilte, wurde der 42-jährige Benjamin F. in der Region Venetien festgenommen. Dort sei er zuvor in einen Verkehrsunfall verwickelt gewesen und verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden.

Videospiele: Vorverkauf für "GTA VI" startet am 25. Juni

Der Vorverkauf für das mit Spannung erwartete Videospiel "Grand Theft Auto VI" soll am Donnerstag kommender Woche beginnen. Wie das Unternehmen Rockstar Games im Onlinedienst X ankündigte, sind Vorbestellungen bei ausgewählten Händlern und auf digitalen Plattformen ab dem 25. Juni möglich. Der eigentliche Veröffentlichungstermin des Spiels soll am 19. November sein.

Restaurierung von Parthenon-Tempelfassade auf Akropolis in Athen abgeschlossen

Nach langer Restaurierung erstrahlt die Westfassade des Parthenon-Tempels in Athen wieder wie zuletzt Anfang des 19. Jahrhunderts: "Der Anblick ist wirklich überwältigend", erklärte die griechische Kulturministerin Lina Mendoni am Donnerstag. Der vor rund 2500 Jahren zu Ehren der Göttin Athene errichtete Tempel gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Griechenlands und zieht pro Jahr mehr als vier Millionen Touristen an.

"Beleidigte Leberwurst": Scharfe Kritik an Wadephuls Überlegung zu UN-Kürzungen

Mit Überlegungen zu einer Kürzung der deutschen Zahlungen an die Vereinten Nationen ist Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) auf scharfen Widerspruch gestoßen. Wadephul begründete seinen Vorstoß gegenüber der "Rheinischen Post" mit der Niederlage Deutschlands bei der Wahl zum UN-Sicherheitsrat: "Es kann nicht sein, dass wir einer der größten Beitragszahler sind und bei manchen Entscheidungen, auch im personellen Bereich, nicht berücksichtigt werden." Grüne und Linke, aber auch der Koalitionspartner SPD übten Kritik. Lob bekam Wadephul von der AfD.

Textgröße ändern: