Pallade Veneta - Trump-Regierung will Todesstrafe ausweiten und Erschießungskommandos zulassen

Trump-Regierung will Todesstrafe ausweiten und Erschießungskommandos zulassen


Trump-Regierung will Todesstrafe ausweiten und Erschießungskommandos zulassen
Trump-Regierung will Todesstrafe ausweiten und Erschießungskommandos zulassen / Foto: - - TEXAS DEPARTMENT OF CORRECTIONS/AFP/Archiv

Das US-Justizministerium will die Todesstrafe für Schwerverbrechen auf Bundesebene ausweiten und dafür die Hinrichtungsmethoden unter anderem um Erschießungskommandos erweitern. "Die vorherige Regierung ist ihrer Pflicht, das amerikanische Volk zu schützen, nicht nachgekommen, indem sie sich weigerte, die Höchststrafe gegen die gefährlichsten Verbrecher, darunter Terroristen, Kindermörder und Polizistenmörder zu verhängen", erklärte Justizminister Todd Blanche am Freitag.

Textgröße ändern:

Künftig sollen bei Exekutionen in Bundesgefängnissen neben tödlichen Injektionen auch Erschießungskommandos, Stromschläge und Gas zum Einsatz kommen. Unter Präsident Donald Trump werde das Justizministerium das Recht wieder stärken und auf der Seite der Opfer stehen, fügte Blanche hinzu. Trumps Vorgänger Joe Biden war ein Gegner der Todesstrafe und hatte kurz vor Ende seiner Amtszeit 37 von 40 auf Bundesebene verhängten Todesurteilen in lebenslange Haft umgewandelt.

Trump hatte in seiner ersten Amtszeit 2020 eine 17-jährige Pause in der Vollstreckung der Todesstrafe auf Bundesebene beendet. In den sechs letzten Monaten seiner Amtszeit wurden 13 Menschen hingerichtet, mehr als unter irgendeinem US-Präsidenten seit 120 Jahren. Am ersten Tag seiner zweiten Amtszeit kündigte er im vergangenen Jahr eine Ausweitung der Todesstrafe an.

In dem meisten Fällen wird die Todesstrafe in den USA auf Ebene der Bundesstaaten verhängt, für gewisse schwere Straftaten aber auch nach Bundesrecht. In 23 der 50 Bundesstaaten ist die Todesstrafe schon abgeschafft, in drei weiteren Bundesstaaten gilt ein Moratorium.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

Restaurierung von Parthenon-Tempelfassade auf Akropolis in Athen abgeschlossen

Nach langer Restaurierung erstrahlt die Westfassade des Parthenon-Tempels in Athen wieder wie zuletzt Anfang des 19. Jahrhunderts: "Der Anblick ist wirklich überwältigend", erklärte die griechische Kulturministerin Lina Mendoni am Donnerstag. Der vor rund 2500 Jahren zu Ehren der Göttin Athene errichtete Tempel gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Griechenlands und zieht pro Jahr mehr als vier Millionen Touristen an.

"Beleidigte Leberwurst": Scharfe Kritik an Wadephuls Überlegung zu UN-Kürzungen

Mit Überlegungen zu einer Kürzung der deutschen Zahlungen an die Vereinten Nationen ist Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) auf scharfen Widerspruch gestoßen. Wadephul begründete seinen Vorstoß gegenüber der "Rheinischen Post" mit der Niederlage Deutschlands bei der Wahl zum UN-Sicherheitsrat: "Es kann nicht sein, dass wir einer der größten Beitragszahler sind und bei manchen Entscheidungen, auch im personellen Bereich, nicht berücksichtigt werden." Grüne und Linke, aber auch der Koalitionspartner SPD übten Kritik. Lob bekam Wadephul von der AfD.

Attacken auf Einsatzkräfte an Silvester: Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen

Rund ein halbes Jahr nach Angriffen auf Einsatzkräfte in der Silvesternacht im nordrhein-westfälischen Dormagen haben Ermittler mehrere Tatverdächtige identifiziert. Es handle sich um fünf Beschuldigte im Alter von 21 bis 29 Jahren, teilte die Polizei in Neuss am Donnerstag mit. Fünf Wohnungen in Dormagen seien durchsucht und Beweismittel wie Datenträger und Kleidung beschlagnahmt worden. Diese würden jetzt ausgewertet.

Venezuela: Mutter von getötetem Dissidenten macht Maduro-Regierung schwere Vorwürfe

Die Mutter eines 2018 in Venezuela bei einem Polizeieinsatz erschossenen Dissidenten hat schwere Vorwürfe gegen die frühere Regierung von Präsident Nicolás Maduro erhoben. "Mein Sohn hatte mehr als 50 Löcher in seinem Körper", sagte Zeila Agostini, die Mutter des damals 33-jährigen Abraham Agostini, am Mittwoch (Ortszeit) dem in Costa Ricas Hauptstadt San José ansässigen Interamerikanischen Gerichtshofs für Menschenrechte.

Textgröße ändern: