Pallade Veneta - Brandenburg: Vermessungstechniker bei Arbeiten auf Autobahn erfasst und getötet

Brandenburg: Vermessungstechniker bei Arbeiten auf Autobahn erfasst und getötet


Brandenburg: Vermessungstechniker bei Arbeiten auf Autobahn erfasst und getötet
Brandenburg: Vermessungstechniker bei Arbeiten auf Autobahn erfasst und getötet / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

In Brandenburg ist ein Vermessungstechniker bei Arbeiten auf einer Autobahn von einem Fahrzeug erfasst und getötet worden. Der 38-Jährige war am Dienstagnachmittag mit einem Kollegen auf einer Baustelle an der Autobahn 13 zwischen Baruth/Mark und Staakow mit Vermessungstätigkeiten beschäftigt, wie die Polizei am Mittwoch in Cottbus mitteilte.

Textgröße ändern:

Der Fahrer eines Kleintransporters fuhr unbefugt und mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf die gesperrte Spur, auf der die Männer arbeiteten. Dort erfasste der Fahrer den Arbeiter.

Eine zufällig vorbeifahrende Besatzung eines Rettungswagens versuchte noch, den Mann zu reanimieren. Er erlag jedoch noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Wegen der Landung eines Rettungshubschraubers wurde die Autobahn kurzfristig gesperrt.

R.Zarlengo--PV

Empfohlen

16-Jährige in Niedersachsen vor Zug gestoßen: Unterbringung in Psychiatrie

Das Landgericht Göttingen hat gegen einen 31-Jährigen, der eine 16-Jährige vor einen Zug stieß und dadurch tötete, die dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus verhängt. Er galt wegen einer psychischen Erkrankung als schuldunfähig, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch in der niedersächsischen Stadt mitteilte. Die zuständige Kammer sah es als erwiesen an, dass der Mann das Mädchen im August in Friedland vor den Zug gestoßen hatte.

Mutmaßlicher Russland-Spion in Untersuchungshaft genommen

Einen Tag nach seiner Festnahme in Berlin ist ein mutmaßlicher Russland-Spion in Untersuchungshaft genommen worden. Der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs setzte den Haftbefehl gegen den Kasachen Sergej K. am Mittwoch in Vollzug, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte. K. soll einem russischen Geheimdienst unter anderem Informationen über die deutsche Rüstungsindustrie übermittelt haben - vor allem zu Unternehmen, die Drohnen und Roboter entwickeln.

Durchsuchungen wegen Geldwäsche in großem Stil in mehreren Bundesländern

Mit Durchsuchungen sind Ermittler gegen eine mutmaßliche Geldwäscheorgansation aus China vorgegangen. Die Ermittlungen richten sich gegen sechs Männer und drei Frauen, wie das hessische Landeskriminalamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Sie sollen mit Hilfe einer Organisation Bargeld in Millionenhöhe über ein internationales Firmengeflecht gewaschen haben. Anfang des Jahres wurden bei der Kontrolle eines Manns mehr als 1,7 Millionen Euro beschlagnahmt.

Bundesverwaltungsgericht bestätigt Verbot von Neonazisekte Artgemeinschaft

Das Verbot der Neonazisekte Artgemeinschaft bleibt bestehen. Die Gruppe richte sich gegen die Verfassung, erklärte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Mittwoch und wies die Klage gegen das Verbot ab. Das Bundesinnenministerium hatte die Artgemeinschaft im Jahr 2023 als Verein verboten. Die Gruppe mit etwa 150 Mitgliedern war demnach eine zentrale Schnittstelle innerhalb der Neonaziszene. (Az. 6 A 18.23)

Textgröße ändern: