Pallade Veneta - Myanmars Präsident ordnet Hausarrest für inhaftierte Suu Kyi an

Myanmars Präsident ordnet Hausarrest für inhaftierte Suu Kyi an


Myanmars Präsident ordnet Hausarrest für inhaftierte Suu Kyi an
Myanmars Präsident ordnet Hausarrest für inhaftierte Suu Kyi an / Foto: STAN HONDA - AFP

Der Präsident von Myanmar, Min Aung Hlaing, hat Hausarrest für die inhaftierte Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi angeordnet. Die verbleibende Haftstrafe sei "in Hausarrest umgewandelt" worden, erklärte der ehemalige Junta-Chef, der 2021 den Putsch gegen die demokratisch gewählte Regierung von Suu Kyi angeordnet hatte, am Donnerstag.

Textgröße ändern:

Die 80-Jährige wird an einem geheimen Ort festgehalten. Suu Kyis mittlerweile aufgelöste Partei NLD teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, dass sie den Hausarrest wahrscheinlich an einem Ort in der Hauptstadt Naypyidaw verbringen werde.

Suu Kyis langjährige Haftstrafe war zuvor bereits im Rahmen einer Amnestie für tausende Gefangene um ein Sechstel reduziert worden.

Der Militärputsch hatte einen Bürgerkrieg ausgelöst, der bis heute andauert. Nach fast fünf Jahren Militärherrschaft hatte die Junta im Dezember und Januar eine Parlamentswahl abhalten lassen und diese als Rückkehr zur Demokratie dargestellt.

S.Urciuoli--PV

Empfohlen

Hochsommerliche Hitzewelle rollt an: DLRG warnt vor tödlichen Badeunfällen

Angesichts der aktuellen Hitzewelle hat die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) eindringlich vor tödlichen Badeunfällen gewarnt und zu umsichtigem Verhalten bei Schwimmausflügen aufgerufen. Die Ereignisse während der ersten hochsommerlichen Phase zu Pfingsten dürften sich nicht wiederholen, teilte die Wasserrettungsorganisation am Donnerstag in Bad Nenndorf mit. Dabei seien binnen weniger Tage bundesweit mindestens 18 Menschen ertrunken, zwei weitere verunglückte Kinder hätten noch reanimiert werden können.

Tod von Kleinkind in überhitztem Auto - Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

Nach dem Tod eines Kleinkinds in einem überhitzten Auto in Baden-Württemberg wird gegen dessen Mutter wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt. Das teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Stuttgart am Donnerstag mit. Das etwa 20 Monate alte Mädchen war nach Polizeiangaben am Mittwoch leblos in einem Auto in der Gemeinde Schorndorf entdeckt worden und trotz sofort eingeleiteten Reanimationsversuchen gestorben.

13-Jähriger auf E-Scooter stirbt bei Unfall auf Landstraße in Hessen

Ein 13-jähriger E-Scooter-Fahrer ist auf einer Landstraße in Hessen von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Nach Polizeiangaben wollte der Jugendliche am Mittwochabend am Stadtrand von Wiesbaden von einem Feldweg auf die Landstraße einbiegen und übersah dabei offenbar ein sich näherndes Auto. Es kam zur Kollision, der 13-Jährige starb vor Ort.

18-Jähriger bei Unfall mit Pferdekutsche im New Yorker Central Park gestorben

Bei einem Unfall mit einer Pferdekutsche im New Yorker Central Park ist ein 18-Jähriger ums Leben gekommen. Der junge Mann sei am Mittwoch aus der Kutsche gefallen und habe dabei schwere Verletzungen erlitten, teilte die New Yorker Polizei mit. Er sei ins Krankenhaus gebracht und dort schließlich für tot erklärt worden. Die genauen Umstände des Unglücks würden nun untersucht.

Textgröße ändern: