Pallade Veneta - Rattengift in Hipp-Babykost: Vernehmung von 39-jährigem Tatverdächtigem

Rattengift in Hipp-Babykost: Vernehmung von 39-jährigem Tatverdächtigem


Rattengift in Hipp-Babykost: Vernehmung von 39-jährigem Tatverdächtigem
Rattengift in Hipp-Babykost: Vernehmung von 39-jährigem Tatverdächtigem / Foto: Charlotte SIEMON - AFP/Archiv

Im Fall der mutmaßlichen versuchten Erpressung mit Rattengift in Babynahrung des deutschen Herstellers Hipp ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Der am Samstag im Bundesland Salzburg gefasste 39-Jährige wurde am Sonntag weiter vernommen, wie eine Sprecherin der Landespolizeidirektion Burgenland der Nachrichtenagentur AFP sagte. Die Staatsanwaltschaft habe bereits Untersuchungshaft beantragt. Nähere Angaben zur Identität des Mannes machte die Polizeisprecherin nicht.

Textgröße ändern:

"Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren", zitierte die österreichische Nachrichtenagentur APA den Sprecher der Landespolizeidirektion Burgenland, Helmut Marban. Die Befragung des Verdächtigen begann nach dessen Festnahme am Samstagvormittag und wurde am Sonntag fortgesetzt. Eine Entscheidung über eine Verhängung der U-Haft wird demnach in den nächsten Tagen erwartet.

Dem Verdächtigen werden in Österreich vorsätzliche Gemeingefährdung und versuchte absichtliche schwere Körperverletzung zur Last gelegt. Auch in Deutschland ermittelt in dem Fall die Staatsanwaltschaft.

Mitte April hatte Hipp einen Rückruf von Babykostgläschen in Österreich gestartet. Laut der bayerischen Polizei wurden in Österreich, Tschechien und der Slowakei mehrere manipulierte Gläser festgestellt.

In einem Gläschen, das in einem Supermarkt im burgenländischen Eisenstadt beschlagnahmt wurde, wiesen Ermittler 15 Mikrogramm Rattengift nach. Laut APA wird derzeit noch geklärt, welche Folgen ein Verzehr für ein Baby gehabt hätte. Abhängig davon könnten sich die Vorwürfe gegen den Verdächtigen noch ändern. Ein zweites mit Rattengift manipuliertes Glas, das ebenfalls in Eisenstadt verkauft worden sein soll, tauchte bisher nicht auf.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

Hochsommerliche Hitzewelle rollt an: DLRG warnt vor tödlichen Badeunfällen

Angesichts der aktuellen Hitzewelle hat die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) eindringlich vor tödlichen Badeunfällen gewarnt und zu umsichtigem Verhalten bei Schwimmausflügen aufgerufen. Die Ereignisse während der ersten hochsommerlichen Phase zu Pfingsten dürften sich nicht wiederholen, teilte die Wasserrettungsorganisation am Donnerstag in Bad Nenndorf mit. Dabei seien binnen weniger Tage bundesweit mindestens 18 Menschen ertrunken, zwei weitere verunglückte Kinder hätten noch reanimiert werden können.

Tod von Kleinkind in überhitztem Auto - Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

Nach dem Tod eines Kleinkinds in einem überhitzten Auto in Baden-Württemberg wird gegen dessen Mutter wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt. Das teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Stuttgart am Donnerstag mit. Das etwa 20 Monate alte Mädchen war nach Polizeiangaben am Mittwoch leblos in einem Auto in der Gemeinde Schorndorf entdeckt worden und trotz sofort eingeleiteten Reanimationsversuchen gestorben.

13-Jähriger auf E-Scooter stirbt bei Unfall auf Landstraße in Hessen

Ein 13-jähriger E-Scooter-Fahrer ist auf einer Landstraße in Hessen von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Nach Polizeiangaben wollte der Jugendliche am Mittwochabend am Stadtrand von Wiesbaden von einem Feldweg auf die Landstraße einbiegen und übersah dabei offenbar ein sich näherndes Auto. Es kam zur Kollision, der 13-Jährige starb vor Ort.

18-Jähriger bei Unfall mit Pferdekutsche im New Yorker Central Park gestorben

Bei einem Unfall mit einer Pferdekutsche im New Yorker Central Park ist ein 18-Jähriger ums Leben gekommen. Der junge Mann sei am Mittwoch aus der Kutsche gefallen und habe dabei schwere Verletzungen erlitten, teilte die New Yorker Polizei mit. Er sei ins Krankenhaus gebracht und dort schließlich für tot erklärt worden. Die genauen Umstände des Unglücks würden nun untersucht.

Textgröße ändern: