Pallade Veneta - Flugzeugabsturz in Limburgerhof: Polizei berichtet von möglichem Explosionsgeräusch

Flugzeugabsturz in Limburgerhof: Polizei berichtet von möglichem Explosionsgeräusch


Flugzeugabsturz in Limburgerhof: Polizei berichtet von möglichem Explosionsgeräusch
Flugzeugabsturz in Limburgerhof: Polizei berichtet von möglichem Explosionsgeräusch / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Nach dem tödlichen Absturz eines Kleinflugzeugs über der Gemeinde Limburgerhof in Rheinland-Pfalz laufen die Ermittlungen zur Ursache. Ersten Erkenntnissen zufolge soll es vor dem Unglück zu einem Knall- oder Explosionsgeräusch gekommen sein, wie die Polizei in Ludwigshafen am Samstag mitteilte. Experten von Staatsanwaltschaft, Polizei und Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung waren demnach mit der Ursachenforschung befasst.

Textgröße ändern:

Laut Polizei sollten am Sonntag neben weiteren Ermittlungsmaßnahmen nochmals Anwohnerinnen und Anwohner zu möglichen Beobachtungen befragt werden, dafür sollte eine Zeugenanlaufstelle eingerichtet werden. Die Beamten baten außerdem darum, noch nicht geborgene Trümmerteile "an Ort und Stelle" zu belassen. Die Einsatzkräfte würden sie beschlagnahmen.

Die mit zwei männlichen Insassen besetzte Propellermaschine war am Samstagvormittag beim Überflug über Limburgerhof abgestürzt. Trümmer verteilten sich nach Polizeiangaben über den gesamten nordwestlichen Ortsrand und beschädigten mehrere Gebäude. Die beiden Insassen, deren Identität zunächst noch nicht zweifelsfrei feststand, starben dabei.

Durch herabfallende Trümmer direkt verletzt wurde den Einsatzkräften zufolge niemand. Eine 66-Jährige sei jedoch "aufgrund des Geschehens gestürzt" und habe sich leicht verletzt. Das Flugzeug war demnach in Aachen gestartet. Die Flugroute und das Ziel wurden noch ermittelt.

B.Cretella--PV

Empfohlen

Seismologen in Norwegen messen kleine Beben nach WM-Toren Haalands

Der Doppelpack von Stürmer Erling Haaland beim WM-Spiel gegen den Irak hat Norwegen im wahrsten Sinne des Wortes erbeben lassen. Das norwegische seismologische Institut Norsar teilte mit, in der Nacht zum Mittwoch habe die Erdbebenwarte in Bergen "klare Signale" registriert, die mit der Begeisterung der Fußballfans in dieser Stadt über das Spiel zusammenhingen.

Verdacht auf Eiscreme-Kartell: Japanische Behörden durchsuchen sechs Hersteller

Wegen des Verdachts auf Preisabsprachen haben die japanischen Behörden die Räumlichkeiten von sechs großen Eiscreme-Herstellern durchsucht. Vertreter der Unternehmen würden verdächtigt, über Jahre per E-Mail oder bei Treffen den Zeitpunkt und das Ausmaß von Preiserhöhungen abgesprochen zu haben, gab eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur AFP an. Lokalen Medien zufolge hoben die Unternehmen ihre Verkaufspreise seit etwa 2022 jedes Jahr zur selben Zeit an.

Fruchtimporte als Tarnung für Kokain: Großrazzia gegen mutmaßliche Drogenhändler

Sie waren im internationalen Fruchthandel tätig und sollen das zum Schmuggel von Kokain im Tonnenbereich genutzt haben: Deutsche Ermittler sind am Mittwoch mit einer Großrazzia in mehreren Bundesländern und in der Schweiz gegen mutmaßliche Drogenhändler vorgegangen, wie das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden und die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg mitteilten. In Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen wurden demnach drei Verdächtige festgenommen. 16 Objekte wurden durchsucht.

Tusk: "Alle Hinweise" deuten auf "politischen Mord" an russischem Künstler in Polen hin

Die Erschießung des russischen Künstlers Semjon Skrepezki in Polen war nach den Worten des polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk aller Wahrscheinlichkeit nach ein "politischer Mord". Darauf deuteten "alle Hinweise" hin, sagte Tusk am Mittwoch. Falls die Erschießung von Russland in Auftrag gegeben worden sei, "dann ist dies auch eine sehr ernste Angelegenheit mit internationaler Dimension", fügte Tusk hinzu.

Textgröße ändern: