Pallade Veneta - Mann mit Gaszylinder erschlagen: Unterbringung in Psychiatrie in Bayern

Mann mit Gaszylinder erschlagen: Unterbringung in Psychiatrie in Bayern


Mann mit Gaszylinder erschlagen: Unterbringung in Psychiatrie in Bayern
Mann mit Gaszylinder erschlagen: Unterbringung in Psychiatrie in Bayern / Foto: ANDRE PAIN - AFP/Archiv

Weil er unter Wahnvorstellungen mit einem Gaszylinder mindestens 28 Mal auf einen Mann einschlug und ihn tötete, hat das Landgericht Nürnberg-Fürth die dauerhafte Unterbringung des 39-Jährigen in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Der Mann galt wegen einer psychischen Erkrankung als schuldunfähig, wie eine Sprecherin des bayerischen Gerichts am Mittwoch mitteilte.

Textgröße ändern:

Die zuständige Kammer sah es als erwiesen an, dass er das Opfer im Mai 2025 in einer Wohnanlage getötet hatte. Zuvor hatten beide rund zwei Stunden Zeit miteinander verbracht. Aufgrund einer paranoiden Halluzination griff der 39-Jährige den Mann plötzlich mit einem mehr als ein Kilogramm schweren Gaszylinder an.

Das Opfer wurde mit einem wuchtigen Schlag im Gesicht verletzt und ging benommen zu Boden. Anschließend setzte sich der 39-Jährige auf dessen Oberkörper und schlug mindestens 28 weitere Male mit dem Zylinder zu, bevor er flüchtete. Das Opfer erlag seinen schweren Kopfverletzungen.

Der 39-Jährige leidet seit mindestens zwei Jahren an einer paranoiden Schizophrenie. Aus diesem Grund war seine Fähigkeit, das Unrecht seiner Tat einzusehen, zum Tatzeitpunkt aufgehoben. Mit dem Urteil entsprach die Kammer den Forderungen von Staatsanwaltschaft und Verteidigung aus ihren Plädoyers.

F.Amato--PV

Empfohlen

Verdacht auf Eiscreme-Kartell: Japanische Behörden durchsuchen sechs Hersteller

Wegen des Verdachts auf Preisabsprachen haben die japanischen Behörden die Räumlichkeiten von sechs großen Eiscreme-Herstellern durchsucht. Vertreter der Unternehmen würden verdächtigt, über Jahre per E-Mail oder bei Treffen den Zeitpunkt und das Ausmaß von Preiserhöhungen abgesprochen zu haben, gab eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur AFP an. Lokalen Medien zufolge hoben die Unternehmen ihre Verkaufspreise seit etwa 2022 jedes Jahr zur selben Zeit an.

Fruchtimporte als Tarnung für Kokain: Großrazzia gegen mutmaßliche Drogenhändler

Sie waren im internationalen Fruchthandel tätig und sollen das zum Schmuggel von Kokain im Tonnenbereich genutzt haben: Deutsche Ermittler sind am Mittwoch mit einer Großrazzia in mehreren Bundesländern und in der Schweiz gegen mutmaßliche Drogenhändler vorgegangen, wie das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden und die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg mitteilten. In Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen wurden demnach drei Verdächtige festgenommen. 16 Objekte wurden durchsucht.

Tusk: "Alle Hinweise" deuten auf "politischen Mord" an russischem Künstler in Polen hin

Die Erschießung des russischen Künstlers Semjon Skrepezki in Polen war nach den Worten des polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk aller Wahrscheinlichkeit nach ein "politischer Mord". Darauf deuteten "alle Hinweise" hin, sagte Tusk am Mittwoch. Falls die Erschießung von Russland in Auftrag gegeben worden sei, "dann ist dies auch eine sehr ernste Angelegenheit mit internationaler Dimension", fügte Tusk hinzu.

Zoll hebt illegale Zigarettenfabrik mit 16 Tonnen Tabak in Rheinland–Pfalz aus

In Rheinland-Pfalz hat der Zoll eine illegale Zigarettenfabrik mit mehr als 16 Tonnen Tabak ausgehoben. Bei dem im Mai erfolgten dreitägigen Einsatz seien vier Tatverdächtige im Alter zwischen 25 und 54 Jahren festgenommen worden, teilte das Zollfahndungsamt Hannover am Mittwoch mit. Mehr als 120 Einsatzkräfte durchsuchten demnach insgesamt 13 Lagerhallen und Wohnungen in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz.

Textgröße ändern: