Pallade Veneta - Erste Außenstelle außerhalb Israels: Holocaustgedenkstätte Yad Yashem kommt nach München

Erste Außenstelle außerhalb Israels: Holocaustgedenkstätte Yad Yashem kommt nach München


Erste Außenstelle außerhalb Israels: Holocaustgedenkstätte Yad Yashem kommt nach München
Erste Außenstelle außerhalb Israels: Holocaustgedenkstätte Yad Yashem kommt nach München / Foto: Menahem Kahana - AFP/Archiv

Die weltbekannte Holocaustgedenkstätte Yad Vashem eröffnet in der bayerischen Landeshauptstadt München ihr erstes Bildungszentrum außerhalb Israels. Zudem sei eine zusätzliche kleinere Außenstelle in Leipzig in Sachsen geplant, teilten Yad Vashem sowie die Landesregierungen Bayerns und Sachsens am Mittwoch in Jerusalem, München und Dresden mit.

Textgröße ändern:

München sei als Standort für das Bildungszentrum nach einer umfassenden bundesweiten Machbarkeitsstudie mit Unterstützung der Bundesregierung ausgewählt worden, teilte Yad Vashem mit. Die Stadt sei aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage und ihrer Bildungslandschaft der ideale Ort. Das neue Zentrum soll demnach als "bundesweite Plattform für ein Publikum in ganz Deutschland und den Nachbarländern" dienen.

"Durch dieses Bildungszentrum wird Yad Vashem seinen besonderen pädagogischen Ansatz nach Deutschland bringen, und dies zu einem kritischen Zeitpunkt, an dem Relativierung, Instrumentalisierung oder Leugnung des Holocaust sowie Antisemitismus zunehmen", erklärte der Yad-Vashem-Vorsitzende Dani Dayan. Die Wahl Münchens, Gründungsort der nationalsozialistischen NSDAP, habe "eine tiefe symbolische Bedeutung".

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Fruchtimporte als Tarnung für Kokain: Großrazzia gegen mutmaßliche Drogenhändler

Sie waren im internationalen Fruchthandel tätig und sollen das zum Schmuggel von Kokain im Tonnenbereich genutzt haben: Deutsche Ermittler sind am Mittwoch mit einer Großrazzia in mehreren Bundesländern und in der Schweiz gegen mutmaßliche Drogenhändler vorgegangen, wie das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden und die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg mitteilten. In Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen wurden demnach drei Verdächtige festgenommen. 16 Objekte wurden durchsucht.

Tusk: "Alle Hinweise" deuten auf "politischen Mord" an russischem Künstler in Polen hin

Die Erschießung des russischen Künstlers Semjon Skrepezki in Polen war nach den Worten des polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk aller Wahrscheinlichkeit nach ein "politischer Mord". Darauf deuteten "alle Hinweise" hin, sagte Tusk am Mittwoch. Falls die Erschießung von Russland in Auftrag gegeben worden sei, "dann ist dies auch eine sehr ernste Angelegenheit mit internationaler Dimension", fügte Tusk hinzu.

Zoll hebt illegale Zigarettenfabrik mit 16 Tonnen Tabak in Rheinland–Pfalz aus

In Rheinland-Pfalz hat der Zoll eine illegale Zigarettenfabrik mit mehr als 16 Tonnen Tabak ausgehoben. Bei dem im Mai erfolgten dreitägigen Einsatz seien vier Tatverdächtige im Alter zwischen 25 und 54 Jahren festgenommen worden, teilte das Zollfahndungsamt Hannover am Mittwoch mit. Mehr als 120 Einsatzkräfte durchsuchten demnach insgesamt 13 Lagerhallen und Wohnungen in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz.

AfD darf von bayerischem Verfassungsschutz beobachtet werden

Die AfD darf durch das bayerische Landesamt für Verfassungsschutz beobachtet werden. Mit einem am Mittwoch in München veröffentlichten Beschluss lehnte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) die von der AfD beantragte Zulassung der Berufung gegen ein entsprechendes Urteil des Verwaltungsgerichts München ab. Die Entscheidung ist unanfechtbar.

Textgröße ändern: