Pallade Veneta - Mann schießt in Dortmund auf Polizisten und verschanzt sich mit Kindern

Mann schießt in Dortmund auf Polizisten und verschanzt sich mit Kindern


Mann schießt in Dortmund auf Polizisten und verschanzt sich mit Kindern
Mann schießt in Dortmund auf Polizisten und verschanzt sich mit Kindern / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Ein Mann hat in Dortmund auf Polizisten geschossen und sich anschließend mit seinen Kindern in seiner Wohnung verschanzt. Die Polizei sei mit einem Großaufgebot vor Ort, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen der Nachrichtenagentur AFP. Es sei noch unklar, mit wie vielen seiner drei Kinder der Mann sich in der Wohnung verschanzt habe. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte am Ort des Geschehens habe er am Dienstagabend einen Schuss abgegeben und einen Polizisten leicht verletzt.

Textgröße ändern:

Die Polizei war den Angaben zufolge im Stadtteil Höchsten von einer Frau zu einem Wohn- und Geschäftsgebäude gerufen worden. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte habe der 51-jährige Tatverdächtige einen Schuss abgegeben, vermutlich mit einer Pistole. Ein Projektil habe die Schutzweste eines Polizeibeamten getroffen, dieser sei leicht verletzt worden. Anschließend zog sich der Mann in die Wohnung zurück.

Die Polizei war nach eigenen Angaben mit "vielen" Beamten vor Ort, auch Spezialeinsatzkräfte seien hinzugezogen worden. Diese versuchten unter anderem, Kontakt mit dem Mann aufzunehmen. Der Polizeisprecher sprach am Mittwochmorgen ausdrücklich von einer "Bedrohungslage" - und nicht von einer "Geiselnahme". Für Unbeteiligte bestehe keine Gefahr.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

Schüsse auf Polizisten in Göttingen: 16-jähriger Verdächtiger stellt sich

Nach Schüssen auf einen Polizisten bei einem Streit in Göttingen hat sich ein international gesuchter 16-Jähriger gestellt. Der dringend tatverdächtige Jugendliche sei am Dienstagabend in Begleitung eines Rechtsanwalts auf einer Polizeiwache in Göttingen erschienen, teilten die Polizei in der niedersächsischen Stadt und die Staatsanwaltschaft Braunschweig mit. Nach ihm war zuvor mit einem europäischen Haftbefehl gefahndet worden.

Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro muss Waffenbesitz während Hausarrest vor Gericht erklären

Der verurteilte Ex-Präsident Brasiliens, Jair Bolsonaro, muss vor Gericht erklären, weshalb er während seines Hausarrests im Besitz einer Schusswaffe war. Richter Alexandre de Moraes vom Obersten Gerichtshof gab Bolsonaros Anwaltsteam am Dienstag 24 Stunden Zeit, sich zu dem Waffenbesitz zu äußern. Die Pistole war bei einer Polizeikontrolle beschlagnahmt worden.

Geldwäscheverdacht: Grenzfahnder finden 850.000 Euro Bargeld in Kofferraum

Bei der Kontrolle eines Autos an der Grenze zu Tschechien haben Fahnder der Polizei Bargeld im Wert von 850.000 Euro gefunden. Nun wird wegen Geldwäsche ermittelt, wie die Polizei im bayerischen Regensburg am Dienstag mitteilte. Zudem habe der Fahrer keinen gültigen Führerschein.

Nach russischen Angriffen: Höhlenkloster-Restaurierung in Kiew könnte zwei Jahre dauern

Die Reparaturen an der bei russischen Angriffen beschädigten weltberühmten Höhlenkloster-Anlage in Kiew sind nach Angaben ihres Direktors womöglich langwierig. "Nach Einschätzung unserer Experten könnten die Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten etwa zwei Jahre dauern - sofern alles reibungslos verläuft", sagte Maksym Ostapenko am Dienstag Journalisten vor Ort. Der Schaden an der Anlage beläuft sich ihm zufolge auf umgerechnet rund 9,6 Millionen Euro.

Textgröße ändern: