Pallade Veneta - ADAC: Enorme Dunkelziffer bei Handyverstößen am Steuer

ADAC: Enorme Dunkelziffer bei Handyverstößen am Steuer


ADAC: Enorme Dunkelziffer bei Handyverstößen am Steuer
ADAC: Enorme Dunkelziffer bei Handyverstößen am Steuer / Foto: Tobias Schwarz - AFP/Archiv

Der ADAC hat erneut vor den Gefahren durch Handynutzung am Steuer gewarnt. Wer bei einer Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern nur zwei Sekunden auf sein Handy schaue, "fährt 28 Meter im 'Blindflug' und riskiert so, einen Unfall zu verursachen", erklärte der Automobilklub am Montagabend in München. Der Verein geht von einer enormen Dunkelziffer bei Handyverstößen am Steuer von Kraftfahrzeugen aus.

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Während jährlich rund 400.000 Fälle registriert würden, sei die Dunkelziffer "um ein Vielfaches höher". Laut einer Untersuchung in den Großstädten Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und München wurden bei 2,7 Prozent der Autofahrer Handyverstöße registriert. Auf das gesamte Kfz-Verkehrsaufkommen in Deutschland im Jahr hochgerechnet, ergibt sich laut ADAC daraus die Zahl von rund einer Milliarde Verstößen.

Die Verkehrsbeobachtung zeigte demnach auch, dass Radfahrer mit 1,4 Prozent seltener Handyverstöße begehen und dass unabhängig vom Verkehrsmittel bei einem Großteil der Verstöße das Handy in der Hand und nicht am Ohr gehalten wird. Wer darauf tippe oder etwas auf dem Smartphone suche, wende die Aufmerksamkeit von der Straße ab - "mit potenziell gravierenden Folgen", warnte der ADAC.

A.Saggese--PV

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