Pallade Veneta - Urteilsverkündung im Revisionsprozess von Stadtplanerbe Alexander Falk verschoben

Urteilsverkündung im Revisionsprozess von Stadtplanerbe Alexander Falk verschoben


Urteilsverkündung im Revisionsprozess von Stadtplanerbe Alexander Falk verschoben
Urteilsverkündung im Revisionsprozess von Stadtplanerbe Alexander Falk verschoben / Foto: Thomas Lohnes - AFP/Archiv

Die für Mittwoch angesetzte Urteilsverkündung im Fall des Stadtplanerben Alexander Falk ist verschoben worden. Der Termin sei "aus dienstlichen Gründen" aufgehoben worden, teilte der Bundesgerichtshof (BGH) am Mittwoch in Karlsruhe mit. Ein neuer Termin werde noch bestimmt. Ursprünglich war die Verkündung für den Nachmittag geplant gewesen. (Az. 2 StR 142/21)

Textgröße ändern:

Der Unternehmer soll zum Angriff auf einen Anwalt angestiftet haben, der eine Schadenersatzklage gegen ihn vorbereitete. Der Mann wurde 2010 durch Schüsse schwer verletzt, das Frankfurter Landgericht verurteilte Falk 2020 zu viereinhalb Jahren Haft.

Es sprach ihn der Anstiftung zur gefährlichen Körperverletzung schuldig, nachdem er ursprünglich wegen versuchter Anstiftung zum Mord angeklagt worden war. Gegen das Urteil zog Falk den BGH, der es auf Rechtsfehler prüfte.

Der heute 53-Jährige war bereits 2008 wegen versuchten Betrugs und Bilanzfälschung im Zusammenhang mit dem Verkauf seines Unternehmens zu einer Haftstrafe verurteilt worden. In dem Zusammenhang bereitete der Anwalt die Schadenersatzklage vor.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

Schülerproteste in Frankreich: Mehr als 5000 Festnahmen seit Montag

Bei den landesweiten Schülerprotesten in Frankreich sind nach Angaben der Regierung seit Montag mehr als 5000 Menschen festgenommen worden. Innenminister Laurent Nuñez sagte am Freitagabend im Sender TF1, allein am Freitag habe es 1747 Festnahmen gegeben. "Es gab Ausschreitungen in der Nähe von 158 Einrichtungen: Wurfgeschosse, Angriffe auf Ordnungskräfte, Lehrkräfte, Journalisten, Passanten."

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Textgröße ändern: