Pallade Veneta - Nach Geiselnahme in Berliner Supermarkt: Entscheidung über Haftbefehl erwartet

Nach Geiselnahme in Berliner Supermarkt: Entscheidung über Haftbefehl erwartet


Nach Geiselnahme in Berliner Supermarkt: Entscheidung über Haftbefehl erwartet
Nach Geiselnahme in Berliner Supermarkt: Entscheidung über Haftbefehl erwartet / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Nach der Befreiung einer als Geisel genommenen Frau in einem Berliner Supermarkt sind die Ermittlungen von Landeskriminalamt und Staatsanwaltschaft angelaufen. Am Sonntagnachmittag stand die gerichtliche Entscheidung über einen Haftbefehl für den mutmaßlichen Täter noch aus, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Mann soll die Supermarkt-Mitarbeiterin am Freitagabend gegen 22.00 Uhr im Ortsteil Marienfelde in seine Gewalt gebracht haben.

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Sie wurde die ganze Nacht über festgehalten. Erst am Samstagmorgen gelang es einem Spezialeinsatzkommando der Polizei, den Täter zu überwältigen. Dabei wurde der Täter gegen 09.20 Uhr mit Hilfe eines Distanz-Elektroimpulsgeräts, eines sogenannten Tasers, außer Gefecht gesetzt, wie Polizeisprecher Florian Nath am Samstag mitteilte.

Die Frau wurde befreit. Sie habe einen Schock erlitten und sei zur medizinischen Untersuchung in eine Klinik gebracht worden. Auch der Geiselnehmer wurde leicht verletzt und ärztlich behandelt. Schwerer verletzt wurde laut Polizei jedoch niemand.

Die Beamten waren während der Nacht mit einem Großaufgebot vor Ort, das Gebiet um den Supermarkt wurde abgesperrt. Sie standen immer wieder mit dem Mann in Kontakt, wie sie mitteilten. Dieser habe eine Reihe von Forderungen gestellt.

"Die waren aber so ausgefallen, dass man schon annehmen musste, es handelt sich nicht um einen weit vorbereiteten, ausgeklügelten Tatplan", sagte Nath dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB). Die Forderungen hätten sich immer wieder verändert.

J.Lubrano--PV

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