Pallade Veneta - Gericht: Mette-Marits Sohn darf bis zu Berufungsurteil in den Hausarrest

Gericht: Mette-Marits Sohn darf bis zu Berufungsurteil in den Hausarrest


Gericht: Mette-Marits Sohn darf bis zu Berufungsurteil in den Hausarrest
Gericht: Mette-Marits Sohn darf bis zu Berufungsurteil in den Hausarrest / Foto: HAKON MOSVOLD LARSEN - NTB/AFP/Archiv

Nach seiner Verurteilung wegen Vergewaltigung darf der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit in der Zeit bis zu seinem Berufungsprozess vorerst aus dem Gefängnis in den Hausarrest wechseln. Eine elektronische Fußfessel reiche aus, um die Gefahr einer Wiederholungstat bei Marius Borg Hoiby zu bannen, entschied am Montag das Osloer Bezirksgericht. Zugleich ordnete es an, Hoibys Freiheitsentzug um vier Wochen zu verlängern.

Textgröße ändern:

Laut der Gerichtsentscheidung muss Hoiby in dieser Zeit zu Hause bleiben, "es sei denn, er erhält die Genehmigung, zur Arbeit, Schule oder zu einer Behandlung zu gehen oder kranke enge Familienangehörige zu besuchen". Örtlichen Medien zufolge erwägt die Staatsanwaltschaft, Einspruch gegen diese Entscheidung einzulegen.

Hoiby hatte bereits mehrfach seine Haftentlassung beantragt und damit argumentiert, dass er an der Seite seiner kranken Mutter sein wolle. Mette-Marit leidet unter einer seltenen Form der Lungen-Fibrose, die zu einer Vernarbung des Lungengewebes und dadurch zu Atemnot führt. Am 17. Juni verkündete der norwegische Palast, dass Mette-Marit eine Spender-Lunge erhalten habe und sich nun von dem Eingriff erholen müsse.

Kurz zuvor war Hoiby wegen zwei Vergewaltigungen und anderer Vergehen zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der 29-Jährige, der bereits im Februar inhaftiert worden war, legte Berufung gegen das Urteil ein.

Hoiby ist Mette-Marits Sohn aus einer früheren Beziehung vor ihrer Hochzeit mit Kronprinz Haakon im Jahr 2001. Der Junge war damals vier Jahre alt. Dem Königshaus gehört Hoiby nicht formell an.

O.Merendino--PV

Empfohlen

Unbekannte stehlen dutzende Orgelpfeifen aus leerstehender Kirche in Gütersloh

Unbekannte haben aus einer leerstehenden Kirche in Gütersloh dutzende Orgelpfeifen gestohlen. Die Diebe verschafften sich zwischen Sonntagmittag und Montag Zutritt zu den Kirchenräumen, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Dienstag mitteilte. Die weitgehend demontierten Pfeifen waren demnach auf der Orgelempore in Kisten gelagert.

Fast fünf Millionen Menschen im Osten Indiens von Hochwasser betroffen

Im Osten Indiens sind derzeit Millionen Menschen von Überflutungen betroffen. Das Hochwasser in Bihar betreffe fast fünf Millionen Menschen, teilte die Katastrophenschutzbehörde des Bundesstaates am Dienstag mit. "Lebensmittel, sauberes Trinkwasser, Arzneimittel und andere wesentliche Güter werden unaufhörlich an bedürftige Familien geliefert", versicherte Bihars Vize-Regierungschef Vijay Kumar Chaudhary in einer Erklärung. Regierungschef Samrat Choudhary erklärte, mehr als 827.000 vom Hochwasser betroffene Familien hätten jeweils 7000 Rupien (64 Euro) Nothilfe bekommen.

Griechischer Neonazi kündigt nach Haftentlassung Rückkehr in die Politik an

Nach mehrjähriger Haft ist der griechische Neonazi und ehemalige Sprecher der rechtsextremen Partei Goldene Morgenröte, Ilias Kasidiaris, am Dienstag aus dem Gefängnis entlassen worden. Mit erhobener Faust und einer griechischen Fahne in der Hand erklärte Kasidiaris vor Anhängern vor dem Gefängnis von Domokos im Zentrum Griechenlands, er kehre zurück in die Politik zu einer "neuen, starken nationalen Partei, wie jene, die ganz Europa dominieren".

Zwei eritreische Regierungsgegner in Deutschland unter Terrorverdacht festgenommen

Nach organisierten gewalttätigen Ausschreitungen mit Verletzten sind zwei führende mutmaßliche Mitglieder einer regierungskritischen Organisation aus dem ostafrikanischen Eritrea in Deutschland festgenommen worden. Wie die Bundesanwaltschaft am Dienstag in Karlsruhe mitteilte, wird den Männern Mitgliedschaft in der als inländische terroristische Vereinigung eingestuften Brigade N'Hamedu vorgeworfen. Der deutsche Ableger der gleichnamigen eritreischen Bewegung soll für Krawalle im hessischen Gießen und im baden-württembergischen Stuttgart verantwortlich gewesen sein.

Textgröße ändern: