Pallade Veneta - Neun Monate nach spektakulärem Louvre-Raub: Apollo-Galerie soll wieder öffnen

Neun Monate nach spektakulärem Louvre-Raub: Apollo-Galerie soll wieder öffnen


Neun Monate nach spektakulärem Louvre-Raub: Apollo-Galerie soll wieder öffnen
Neun Monate nach spektakulärem Louvre-Raub: Apollo-Galerie soll wieder öffnen / Foto: Dimitar DILKOFF - AFP/Archiv

Neun Monate nach dem spektakulären Juwelen-Raub im Pariser Louvre soll der betroffene Museumsteil nun wieder zu besuchen sein. Die Apollo-Galerie werde am Mittwoch wieder eröffnet, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Montagabend aus informierten Kreisen in der französischen Hauptstadt. Allerdings würden in der Galerie vorerst keine Juwelen mehr ausgestellt.

Textgröße ändern:

Über die Wiedereröffnung hatte zuvor die Zeitung "Le Parisien" berichtet, die auch ein Interview mit Museumsdirektor Christophe Leribault führte. Ihm zufolge wurden die bei dem Raub nicht entwendeten Juwelen aus der Apollo-Galerie an einen sicheren Ort gebracht. "Wir werden für sie in einem anderen Teil des Museums einen sicheren Raum einrichten - einen fensterlosen Tresorraum", kündigte Leribault an. "Das bringt umfangreiche Bauarbeiten mit sich, aber wir müssen den idealen Standort finden. Und die Finanzierung klären."

Bei dem spektakulären Juwelendiebstahl im Oktober 2025 waren vier Männer am hellichten Tage mit Hilfe eines Lastenaufzugs in die Apollo-Galerie im Louvre eingedrungen. Sie erbeuteten einen Teil der französischen Kronjuwelen im Materialwert von 88 Millionen Euro - der ideelle Verlust ist noch größer. Die mutmaßlichen Täter wurden festgenommen, aber die Beute wurde bis heute nicht gefunden.

Y.Destro--PV

Empfohlen

Eltern lassen Baby verhungern: Lebenslange Haft wegen Mordes in Schleswig-Holstein

Nach dem Hungertod eines chronisch unterernährten Säuglings im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel sind dessen Eltern wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Itzehoe ging in seinem Urteil vom Dienstag davon aus, dass diese zumindest zum Ende der etwa einmonatigen Leidenszeit ihrer vier Monate alten Tochter mit Tötungsvorsatz gehandelt hatten. Es sah dabei das Mordmerkmal der Grausamkeit als erfüllt an.

Bluttat mit sechs Toten in Stade: Verdächtiger begeht in Gefängnis Suizid

Rund drei Wochen nach der Bluttat mit sechs Toten in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade hat der in Untersuchungshaft sitzende Tatverdächtige Suizid begangen. Der Mann sei am Dienstagmorgen in seiner Einzelzelle in der Justizvollzugsanstalt Bremervörde leblos gefunden worden, teilte das niedersächsische Justizministerium in Hannover mit. Hinweise auf ein Fremdverschulden lägen aktuell nicht vor, es sei von Suizid auszugehen.

Haftstrafe für Komplize von Reemtsma-Entführer Drach wegen Raubüberfälle rechtskräftig

Der im Zusammenhang mit mehreren Überfällen auf Geldtransporter verurteilte Komplize des früheren Reemtsma-Entführers Thomas Drach ist vor dem Bundesgerichtshof (BGH) ohne Erfolg gegen seine Verurteilung vorgegangen. Wie das Landgericht Köln am Dienstag mitteilte, bestätigte der BGH die verhängte Freiheitsstrafe von neun Jahren. Der Mann war im April 2024 in Köln wegen besonders schweren Raubs sowie zweifacher Beihilfe zum besonders schweren Raub verurteilt worden.

Diensthund auf Mann losgelassen: Bewährungsstrafe für Polizistin in Hamburg

Weil sie bei einem Einsatz unverhältnismäßig einen Diensthund auf einen Mann losgelassen haben soll, hat das Amtsgericht Hamburg eine Polizistin zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Sie soll zudem 3000 Euro Schmerzensgeld zahlen, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag mitteilte. Schuldig gesprochen wurde die Frau wegen gefährlicher Körperverletzung im Amt.

Textgröße ändern: