Pallade Veneta - Schneider mahnt zu besserem Wassermanagement wegen Klimawandels

Schneider mahnt zu besserem Wassermanagement wegen Klimawandels


Schneider mahnt zu besserem Wassermanagement wegen Klimawandels
Schneider mahnt zu besserem Wassermanagement wegen Klimawandels / Foto: Stefano RELLANDINI - AFP/Archiv

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat angesichts der fortschreitenden Erderwärmung zu einem sorgfältigeren Umgang mit Wasser gemahnt. "Wir sind mitten im Klimawandel. Wir müssen zum einen die Erderwärmung aufhalten, aber auch mit dem Wassermanagement und der Klimaanpassung umgehen", sagte Schneider am Freitag am Rande eines Treffens der EU-Umweltminister im irischen Cork. Dabei sollten die EU-Staaten kooperativ zusammenarbeiten.

Textgröße ändern:

Die aktuell in weiten Teilen Europas verbreitete Trockenheit wertete Schneider als "ein Alarmzeichen, dass wir mehr tun müssen". Es müsse größere Anstrengungen geben, um "das Wasser in der Fläche zu halten und es nicht abfließen zu lassen", verlangte der Umweltminister.

Konkret drang Schneider auf die Wiedervermessung von Mooren und den Verzicht auf die Begradigung von Flüssen. Statt diese "zu Kanälen machen, auf denen man nur fährt", gelte es "Flüsse wieder zu Auen machen, damit das Wasser in der Fläche bleibt". Dies bedeute ein Umdrehen des Denkens und Tuns der letzten 60, 70 Jahre, sei aber erforderlich, um mit der Wasserknappheit umzugehen.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Grüne zu Karlsruher Urteil um Aufnahmeprogramm: Beendet Dobrindts Willkür

Die Grünen sehen den Erfolg einer Afghanin mit deutscher Aufnahmezusage vor dem Bundesverfassungsgericht als "schmerzhafte Niederlage" für Innenminister Alexander Dobrindt (CSU). Für dessen Ressort "zählten die Schlagzeilen über harte Migrationspolitik zuletzt offenbar mehr als das Schutzversprechen eines Rechtsstaats", sagte Grünen-Innenpolitiker Marcel Emmerich am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. "Genau diese Willkür beendet Karlsruhe jetzt."

"Dramatische" Waldbrände in Südeuropa: Zehntausende evakuiert - EU-Hilfe für Frankreich und Spanien

Die Waldbrand-Situation in Südeuropa nimmt immer dramatischere Dimensionen an: Allein in Frankreich wurden bereits rund 58.000 Menschen aus bei Touristen beliebten Gegenden an der Atlantikküste evakuiert. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez nannte die Lage in seinem Land und in den Nachbarstaaten am Freitag "dramatisch", seine Regierung rief für zwei Regionen den "Notstand nationaler Tragweite" aus. Frankreich und Spanien forderten Hilfe von der EU an, diese schickte Löschflugzeuge.

Mord an See in Niedersachsen: Lebenslange Haftstrafe für Todesschützen rechtskräftig

Fast 24 Jahre nach dem Tod eines 27-Jährigen durch Schüsse in der Nähe eines Baggersees in Buxtehude in Niedersachsen ist das Mordurteil gegen den Todesschützen rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof verwarf die Revision des Mannes, wie das Landgericht Stade am Freitag mitteilte. Der Mann war im Oktober zu lebenslanger Haft wegen Mordes verurteilt worden. Gegen drei weitere Angeklagte wird noch verhandelt.

Sánchez zu Waldbränden in Spanien: "Dramatische" Situation - Vier Flugzeuge angefordert

Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat die Lage angesichts der verheerenden Waldbrände in Südeuropa als "dramatisch" beschrieben. Von den Bränden seien nicht nur verschiedene spanische Provinzen betroffen, sondern auch Regionen der Nachbarländer, erklärte er am Freitag im Onlinedienst X. Die Regierung setze "alle verfügbaren" Mittel ein.

Textgröße ändern: