Pallade Veneta - Nordrhein-Westfalen: Frau will lebende Schlange in Zugmülleimer entsorgen

Nordrhein-Westfalen: Frau will lebende Schlange in Zugmülleimer entsorgen


Nordrhein-Westfalen: Frau will lebende Schlange in Zugmülleimer entsorgen
Nordrhein-Westfalen: Frau will lebende Schlange in Zugmülleimer entsorgen / Foto: Kenzo TRIBOUILLARD - AFP/Archiv

In Nordrhein-Westfalen hat eine Frau versucht, eine lebende Kornnatter in einem Zugmülleimer zu entsorgen. Die 37-Jährige stopfte die ungiftige Schlange in der Nacht zu Montag in einen Abfallbehälter einer Sitzgruppe in einem Regionalzug, wie die Bundespolizei in Dortmund mitteilte. Das Tier befand sich dabei in einer zugeknoteten Plastiktüte. Ein Zugbegleiter beobachtete die Frau und alarmierte die Polizei.

Textgröße ändern:

Bei der Überprüfung des Mülleimers am Bochumer Hauptbahnhof fanden die Beamten das Tier zwischen Abfallresten und befreiten es. Die mutmaßliche Besitzerin trafen sie einige Wagen weiter an. Sie gab an, dass sie das Tier nach einem Jahr loswerden wollte, weil es ihr "zu langweilig und zu kostspielig" geworden sei. Ihr Plan sei gewesen, das Auffinden der Schlange vorzutäuschen und sie dem Bahnpersonal zu übergeben.

Die Frau wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Gegen sie wird nun wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Die Kornnatter wurde in die Obhut der Bochumer Feuerwehr übergeben.

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Aufforderung zu Ausreise: Anzeige nach falschen Schreiben von Magdeburger Ausländerbehörde

Nach dem Auftauchen gefälschter Schreiben und Nachrichten im Namen der Magdeburger Ausländerbehörde hat die Verwaltung der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt Anzeige erstattet. In einer gefälschen E-Mail sei beispielsweise ein sich rechtmäßig in dem Bundesland aufhaltender Student zur Rückkehr in sein Heimatland aufgefordert worden, wie die Stadtverwaltung am Montag mitteilte.

Unter Drogen stehende Nackte greift in Nürnberg Passanten und Polizisten an

Eine mutmaßlich unter Drogen stehende, nackte Frau hat in Nürnberg randaliert sowie Passanten und Polizisten angegriffen. Die 39-Jährige beschädigte am Samstag unter anderem die Windschutzscheibe eines Auto sowie das Handy eines Busfahrers und schlug einem Unbeteiligten mit der Faust gegen den Kopf, wie die Polizei in Nürnberg am Montag mitteilte. Ein weiterer Mann erlitt leichte Verletzungen, als die Frau ihn ebenfalls schlug und trat.

Waldbrände vernichten hunderte Häuser in der Stadt Spokane im Nordwesten der USA

Schwere Waldbrände haben in der Stadt Spokane im Nordwesten der USA hunderte Häuser vernichtet und zehntausende Bewohner zur Flucht gezwungen. Feuerwehrleute kämpften in der Nacht zum Montag weiter gegen drei große Feuer, die in und um die 230.000-Einwohner-Stadt im Bundesstaat Washington wüten. Unklar war laut Bürgermeisterin Lisa Brown, ob Menschen durch die Brände ums Leben kamen. Bis Sonntag wurden rund 60.000 Bewohner zur sofortigen Evakuierung aufgefordert.

Nach Bankeinbruch in Gelsenkirchen: Ermittler lassen Schließfachinhaber vorführen

Mehr als sieben Monate nach dem spektakulären Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen lassen die Ermittler nun Schließfachinhaber vorführen, die bislang nicht zu angeordneten Vernehmungen erschienen sind. Die meisten Besitzer der rund 3200 betroffenen Schließfächer wurden bereits vernommen, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Montag mitteilte. Lediglich 30 Schließfachinhaber hätten bislang nicht auf die angeordneten Vorladungen reagiert.

Textgröße ändern: