Pallade Veneta - Zahl der Opfer nach schwerem Erdbeben in Kolumbien auf mindestens 132 gestiegen

Zahl der Opfer nach schwerem Erdbeben in Kolumbien auf mindestens 132 gestiegen


Zahl der Opfer nach schwerem Erdbeben in Kolumbien auf mindestens 132 gestiegen
Zahl der Opfer nach schwerem Erdbeben in Kolumbien auf mindestens 132 gestiegen / Foto: Joaquín SARMIENTO - AFP

Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien ist die Zahl der Opfer weiter gestiegen. Mindestens 132 Menschen seien bei dem Beben ums Leben gekommen, erklärte am Dienstag Asocapitales, eine Vereinigung zur Koordination von Maßnahmen in den wichtigsten Städten des südamerikanischen Landes. Zudem seien mehr als 570 Verletzte gemeldet worden. Derweil suchten Retter fieberhaft weiter nach Überlebenden.

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Das Beben hatte sich am Montagmorgen um 07.34 Uhr (Ortszeit, 14.34 Uhr MESZ) ereignet. Das Epizentrum lag nahe der westkolumbianischen Gemeinde San José del Palmar im Departamento Chocó, einer relativ armen Region an der Pazifikküste. Auch nahegelegene Städte im Westen des Landes wurden erschüttert, in ihnen brach teilweise Panik aus. Kolumbiens neuer Staatschef Abelardo de la Espriella sprach von tausenden beschädigten oder zerstörten Häusern und rief den Katastrophenfall aus.

Besonders betroffen war das für den Kaffee-Anbau bekannte Departamento Risaralda mit der Regionalhauptstadt Pereira im Westen des Landes, das auch bei Touristen beliebt ist. Dort gab es den Behörden zufolge dutzende Tote. Viele Todesopfer gab es auch im Departamento Valle del Cauca mit der Regionalhauptstadt Cali, der drittgrößten Stadt des Landes. Aus der ebenfalls in der Kaffee-Region gelegenen Stadt Manizales wurden weitere Todesopfer gemeldet.

Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten von zahlreichen zerstörten Häusern in Cali und Manizales. In Manizales knickte unter anderem einer der Türme der bekannten Kathedrale ein. Im stark betroffenen Cali im Südwesten des Landes räumten Einsatzkräfte und Freiwillige am Dienstag mit bloßen Händen die Trümmer beiseite, um Überlebende zu finden.

Zuletzt hatten im Juni zwei Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 Kolumbiens Nachbarland Venezuela erschüttert. Dort stieg die Opferzahl inzwischen auf über 6300, wie Parlamentspräsident Jorge Rodríguez am Montag mitteilte.

E.M.Filippelli--PV

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