Pallade Veneta - Freund von Ex-Frau mit über 70 Stichen getötet: Lebenslange Haft in Hessen

Freund von Ex-Frau mit über 70 Stichen getötet: Lebenslange Haft in Hessen


Freund von Ex-Frau mit über 70 Stichen getötet: Lebenslange Haft in Hessen
Freund von Ex-Frau mit über 70 Stichen getötet: Lebenslange Haft in Hessen / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Weil er den Lebensgefährten seiner getrennt von ihm lebenden Ehefrau mit über 70 Messerstichen tötete, hat das Landgericht Frankfurt am Main einen 37-Jährigen zu lebenslanger Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen Mord und gefährlicher Körperverletzung, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch sagte. Demnach wurde das Urteil am Dienstag verkündet.

Textgröße ändern:

Die zuständige Kammer sah es als erwiesen an, dass der 37-Jährige im Juli 2025 versuchte, seine getrennt von ihm lebende Ehefrau zu töten. Er verletzte sie in ihrer Wohnung im Frankfurter Stadtteil Bonames mit mehreren Messerstichen. Ihren neuen Lebensgefährten tötete der 37-Jährige mit mehr als 70 Stichen.

Erst wenige Tage vor der Tat war dem 37-Jährigen eine elektronische Fußfessel abgenommen worden. Er durfte sich der Frau und ihrer Wohnung wegen früherer Fälle von häuslicher Gewalt nicht nähern. Diese Anordnung galt nach der Abnahme der Fußfessel weiter. Die Kammer sah die Mordmerkmale der Heimtücke und niederen Beweggründe als erfüllt an.

D.Vanacore--PV

Empfohlen

Zwei eritreische Regierungsgegner in Deutschland unter Terrorverdacht festgenommen

Nach organisierten gewalttätigen Ausschreitungen mit Verletzten sind zwei führende mutmaßliche Mitglieder einer regierungskritischen Organisation aus dem ostafrikanischen Eritrea in Deutschland festgenommen worden. Wie die Bundesanwaltschaft am Dienstag in Karlsruhe mitteilte, wird den Männern Mitgliedschaft in der als inländische terroristische Vereinigung eingestuften Brigade N'Hamedu vorgeworfen. Der deutsche Ableger der gleichnamigen eritreischen Bewegung soll für Krawalle im hessischen Gießen und im baden-württembergischen Stuttgart verantwortlich gewesen sein.

45-Jähriger in Bayern bei Feier in Wohnung tödlich verletzt - Täter flüchtig

Ein 45-Jähriger ist in Bayern bei einer nächtlichen Feier in einer Wohnung durch einen Unbekannten tödlich verletzt worden. Der Mann erlag am Dienstag in einem Krankenhaus seinen Verletzungen, wie die Polizei in Bayreuth und die Staatsanwaltschaft Coburg mitteilten. Der vermummte Täter soll in der Nacht gewaltsam in die Wohnung gelangt sein und den 45-Jährigen attackiert haben. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.

Zwei eritreische Regierungsgegner unter Terrorverdacht festgenommen

Zwei führende mutmaßliche Mitglieder einer für gewalttätige Ausschreitungen verantwortlichen regierungskritischen Organisation aus dem ostafrikanischen Eritrea sind in Deutschland festgenommen worden. Wie die Bundesanwaltschaft am Dienstag in Karlsruhe mitteilte, wird den Männern Mitgliedschaft in der als inländische terroristische Vereinigung eingestuften sogenannten Brigade N'Hamedu vorgeworfen. Der deutsche Ableger der gleichnamigen eritreischen Oppositionsbewegung soll Krawalle unter anderem in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart und im hessischen Gießen organisiert haben.

Polizei findet Waffenlager nahe Landstraße in Rheinland-Pfalz

Die Polizei hat nahe einer Landstraße in Rheinland-Pfalz ein Waffen- und Munitionslager gefunden. Wem die Waffen gehörten, war zunächst unklar, wie die Beamten in Ludwigshafen am Dienstag mitteilten. Demnach wurden sie am Montag nahe einem Parkplatz an einer Landstraße in Speyer gefunden. Es handelte sich um mehrere Langwaffen, Schrotflinten, Jagdgewehre und mehrere Kurzwaffen.

Textgröße ändern: