Pallade Veneta - Mord an US-Versicherungschef: Schütze gesteht tödliche Schüsse

Mord an US-Versicherungschef: Schütze gesteht tödliche Schüsse


Mord an US-Versicherungschef: Schütze gesteht tödliche Schüsse
Mord an US-Versicherungschef: Schütze gesteht tödliche Schüsse / Foto: DAVID DEE DELGADO - POOL/AFP

Nach den tödlichen Schüssen auf einen US-Versicherungschef im Dezember 2024 im New Yorker Stadtteil Manhattan hat der mutmaßliche Schütze die Tat eingeräumt. "Am Morgen des 4. Dezember habe ich in Manhattan auf Herrn Thompson geschossen und er ist gestorben", sagte der 28-jährige Luigi Mangione am Freitag vor einer US-Bundesrichterin mit Blick auf den getöteten Versicherungschef Brian Thompson.

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Mangione bekannte sich des Vorwurfs des Stalkings für schuldig. Das Strafmaß wird am 18. Dezember verkündet. Die Staatsanwaltschaft will eine lebenslange Haftstrafe fordern.

Mangione wird vorgeworfen, am 4. Dezember 2024 in Manhattan den Chef des Krankenversicherungskonzerns UnitedHealthcare, Thompson, auf offener Straße erschossen zu haben. Er soll auf den 50-Jährigen mehrere Schüsse mit einer Pistole mit Schalldämpfer abgegeben und danach auf einem Fahrrad geflohen sein.

Die Tat hatte nicht nur Entsetzen ausgelöst, sondern auch eine Serie hasserfüllter Kommentare in Onlinenetzwerken über US-Krankenversicherer. Den Konzernen wurde vorgeworfen, sich auf Kosten der Patienten zu bereichern.

Wegen der Gewalttat feierten einige Mangione gar als Helden. Die Ermittler fanden nach eigenen Angaben Hinweise darauf, dass der IT-Techniker aus Hass auf das US-Gesundheitssystem gehandelt haben könnte.

In den USA können Angeklagte für dasselbe Verbrechen sowohl auf Bundes- als auch auf Bundesstaatsebene vor Gericht gestellt werden, auch wenn die Anklagepunkte in der Regel unterschiedlich sind. So auch im Fall Mangione: Er ist auf Bundesstaatsebene wegen Mordes angeklagt. Auch diese Anklage könnte zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe führen.

Mangiones Anwältin forderte am Freitag, die Anklage des Bundesstaates New York wegen Mordes fallen zu lassen. Sie argumentierte, dass Mangione nicht zweimal wegen derselben Tat verurteilt werden dürfe.

I.Saccomanno--PV

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