Pallade Veneta - Weltkriegsbombe in Sachsen entschärft: 3800 Einwohner vorübergehend evakuiert

Weltkriegsbombe in Sachsen entschärft: 3800 Einwohner vorübergehend evakuiert


Weltkriegsbombe in Sachsen entschärft: 3800 Einwohner vorübergehend evakuiert
Weltkriegsbombe in Sachsen entschärft: 3800 Einwohner vorübergehend evakuiert / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Bei Heidenau in Sachsen ist am Montag eine Weltkriegsbombe entschärft worden. Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes entfernten und sprengten den Zünder der 250 Kilogramm schweren sowjetischen Fliegerbombe, wie die Polizei in Dresden mitteilte. Etwa 3800 Menschen mussten dafür vorübergehend ihre Häuser verlassen. Der Blindgänger war am Sonntag in der Elbe entdeckt worden.

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Die Polizei sperrte das Gebiet in einem Radius von rund tausend Metern um die Fundstelle. Anwohner wurden aufgefordert, den Sperrbereich bis Montagfrüh zu verlassen. Betroffen waren mehrere Straßen in Heidenau und in Pratzschwitz, einem Ortsteil der Stadt Pirna, beides im Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Einsatzkräfte kontrollierten anschließend das gesperrte Gebiet, unterstützt wurden sie auch von einem Hubschrauber. Eine Turnhalle stand als Notunterkunft bereit. Der öffentliche Nahverkehr wurde während der Entschärfung eingestellt. Der Sperrbereich wurde am frühen Nachmittag wieder aufgehoben und die Anwohner konnte in ihre Häuser zurückkehren.

Deutschlandweit werden immer wieder Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Meist werden die Bomben bei Bauarbeiten entdeckt, diesmal in der Niedrigwasser führenden Elbe.

M.Romero--PV

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