Pallade Veneta - Staatssender: Nach Sturzflut in Tibet 555 Touristen aus Katastrophengebiet evakuiert

Staatssender: Nach Sturzflut in Tibet 555 Touristen aus Katastrophengebiet evakuiert


Staatssender: Nach Sturzflut in Tibet 555 Touristen aus Katastrophengebiet evakuiert
Staatssender: Nach Sturzflut in Tibet 555 Touristen aus Katastrophengebiet evakuiert / Foto: Handout - Satellite image ©2026 Vantor/AFP

Nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und der autonomen Region Tibet in China sind nach chinesischen Angaben mittlerweile mehr als 1000 Menschen aus dem Katastrophengebiet in Sicherheit gebracht worden, darunter 555 Touristen. Bislang seien 499 Einwohner sowie 555 Touristen, die in dem Katastrophengebiet festsaßen, evakuiert worden, berichtete der staatliche Sender CCTV am Freitag. Zur Nationalität der Geretteten machte er keine Angaben.

Textgröße ändern:

Eine riesige Sturzflut aus Wasser und Schlamm war am Mittwoch fast 170 Kilometer weit entlang zweier Flüsse durch Nepal gerast und hatte ganze Ortschaften mitgerissen. Ursache war nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS offenbar ein Gletscherabbruch. Auch das benachbarte Tibet war von der Katastrophe betroffen.

Bislang wurden in Nepal nahezu 400 Todesopfer geborgen. Mehr als 1400 Menschen wurden nach Behördenangaben vom Donnerstag noch vermisst, unter ihnen zahlreiche Ausländer. Dazu zählen nach Angaben der nepalesischen Tourismusbehörde auch mindestens acht Deutsche. Das Auswärtige Amt hatte am Donnerstag erklärt, die deutschen Stellen vor Ort seien noch dabei, "belastbare Informationen zum Verbleib deutscher Staatsangehöriger" zu sammeln.

In China wurde in der Nacht zu Freitag gewarnt, es bestehe ein "hohes Risiko" für erneute Überflutungen. Der See, der sich durch die Sturzflut gebildet habe, könne angesichts anhaltenden Regens in den kommenden drei Tagen auf ein Volumen von rund drei Millionen Kubikmeter anwachsen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf das chinesische Wasserministerium.

Wenn der See über seine Ufer trete, könnten die Wassermassen im Katastrophengebiet weitere Schäden anrichten, hieß es. Dies betreffe auch den chinesisch-nepalesischen Grenzübergang Gyirong und andere Gebiete stromabwärts.

A.dCosmo--PV

Empfohlen

Nadeln und Nägel in Halloween-Süßigkeiten: Bundesweit immer mehr Fälle bekannt

Nach Halloween werden bundesweit immer mehr Fälle von mit spitzen Metallteilen präparierten Süßigkeiten bekannt. In Essen fanden zwei Familien Nadeln in Schokoriegeln und einer Tüte mit Weingummi, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Sonntagabend mitteilte. Diese waren demnach von ihren Kindern am Halloween-Abend an Haustüren eingesammelt worden. Die Familien lebten demnach in unterschiedlichen Stadtteilen, verletzt wurde nach derzeitigem Stand niemand, die Ermittlungen laufen.

Sechs Monate nach tödlicher Amokfahrt: Prozess gegen Mann in Leipzig begonnen

Sechs Monate nach der Amokfahrt mit zwei Toten in Leipzig hat vor dem Landgericht der sächsischen Stadt der Prozess gegen einen 34-jährigen Beschuldigten begonnen. Zum Auftakt wurde am Montag mit der Verlesung der Anklage begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten unter anderem zweifachen Mord und versuchten Mord in 85 Fällen vor.

Vermummte Jugendliche errichten Barrikade: Zwölf Festnahmen in hessischem Viernheim

Im hessischen Viernheim hat ein Dutzend teils vermummter Minderjähriger am Sonntagabend eine Barrikade gebaut und Einsatzkräfte mit Böllern attackiert. Beamte nahmen drei Kinder und neun Jugendliche vorläufig fest, wie die Polizei in Darmstadt mitteilte. Ein Großaufgebot war daraufhin die ganze Nacht in der Viernheimer Innenstadt im Einsatz, zu weiteren Vorfällen kam es jedoch nicht.

Hunderte Schrauben und Nägel auf Autobahn: Reifenschäden an Fahrzeugen in Bayern

In Bayern haben Unbekannte hunderte Nägel und Schrauben auf der Autobahn 9 bei Hilpoltstein verteilt. Es kam zu Reifenschäden an mehreren Fahrzeugen, wie die Polizei in Nürnberg am Sonntag mitteilte. Das Geschehen trug sich am Samstagabend zu, Beamte fanden rund 250 Metallteile.

Textgröße ändern: