Pallade Veneta - Berlin wird nach Hackerangriff auf Landesbehörden erpresst

Berlin wird nach Hackerangriff auf Landesbehörden erpresst


Berlin wird nach Hackerangriff auf Landesbehörden erpresst
Berlin wird nach Hackerangriff auf Landesbehörden erpresst / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Nach einem Hackerangriff auf die Berliner Landesbehörden wird das Land Berlin erpresst. "Das Land Berlin ist Opfer einer schweren Straftat geworden", sagte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) am Freitag vor Journalisten. Die Forderung sei am frühen Donnerstagabend eingetroffen. Darauf werde jedoch nicht eingegangen, betonte Wegner. "Das Land Berlin wird sich nicht erpressen lassen."

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Wegen des Hackerangriffs waren die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz am 14. August für rund eine Woche vom Landesnetz isoliert worden. Wegen der Cyberattacke konnte in Berlin unter anderem tagelang kein Wohngeld beantragt oder ausgezahlt werden.

Zunächst hieß es, sensible Daten seien nicht erbeutet worden. Am Mittwoch hieß es dann, dass auch personenbezogene oder sonstige nicht-öffentliche Daten betroffen sein könnten.

Die Sicherheitsbehörden von Land und Bund arbeiteten mit Hochdruck daran, die "Tätergruppe" zu fassen, so Wegner. Gleichzeitig werde weiterhin überprüft, welche Daten abgeflossen seien. Welche Summe gefordert wird und womit die Täter konkret drohen, sagte Wegner nicht.

Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) betonte erneut, dass die Abgeordnetenhauswahlen am 20. September durch den Vorfall nicht gefährdet seien. "Die Wahl ist zu 100 Prozent abgesichert", sagte sie.

D.Vanacore--PV

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