Pallade Veneta - Junge Frau bei Schüssen während Rave-Party in der Schweiz getötet - Fünf Verletzte

Junge Frau bei Schüssen während Rave-Party in der Schweiz getötet - Fünf Verletzte


Junge Frau bei Schüssen während Rave-Party in der Schweiz getötet - Fünf Verletzte
Junge Frau bei Schüssen während Rave-Party in der Schweiz getötet - Fünf Verletzte / Foto: Harold CUNNINGHAM - AFP

Bei Schüssen während einer Rave-Party in Aarau im Norden der Schweiz ist in der Nacht zum Sonntag eine junge Frau getötet worden. Fünf weitere Menschen wurden nach Polizei-Angaben verletzt, einige von ihnen schwer. "Die Fahndung nach der unbekannten Täterschaft läuft", teilte die Kantonspolizei Aarau mit. Das Motiv und die genauen Umstände der Tat waren nach Angaben der Beamten zunächst unklar.

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Bei dem Todesopfer handelt es sich laut der Polizei um eine 22-Jährige. Sie sei vor Ort ihren Verletzungen erlegen. "Leicht bis schwer verletzt" im Krankenhaus befänden sich vier Männer und eine Frau im Alter zwischen 24 und 27 Jahren, erklärte die Kantonspolizei im Onlinedienst X. Alle Opfer seien in der Schweiz wohnhaft.

Die Schweizer Zeitung "Blick" berichtete, dass die Schüsse am frühen Sonntagmorgen am Rande des "Aarauer Rave" gefallen seien. Dabei handelte es sich um eine Technoparty von Samstagnachmittag bis in die Nacht zum Sonntag mit rund 3500 Besuchern auf der Pferderennbahn von Aarau.

Nach Angaben der Schweizer Nachrichtenagentur SDA wurde die Polizei gegen 02.30 Uhr alarmiert. Es habe "mehrere Schussabgaben bei einer größeren Personengruppe" gegeben, sagte eine Polizeisprecherin der Zeitung "Blick".

Gegenüber der Nachrichtenagentur AFP konnte die Polizei weder Angaben zur Anzahl der Verdächtigen noch zum Typ der verwendeten Schusswaffen machen.

Augenzeugen sagten der Zeitung "Blick", sie hätten die Schüsse zunächst für Feuerwerk gehalten. Anschließend seien viele Besucher der Technoparty in eine nahegelegene Turnhalle geflüchtet. Ein Zeuge sprach von "Schusssalven".

Auf einem Video, das eine Einwohnerin von Aarau in Onlinenetzwerken veröffentlichte, sind menschenleeren Straßen zu sehen, während im Hintergrund offenbar mehrere Schüsse zu hören sind.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort, Medienberichten zufolge war auch ein Militärhubschrauber im Einsatz. Der Tatort wurde laut der Polizei "großräumig" abgesperrt. Die Beamten baten die Bevölkerung, dem Gebiet fernzubleiben. "Die Polizei zeigt vorsorglich über Aarau hinaus erhöhte Präsenz", erklärte die Kantonspolizei.

Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP sah bewaffnete Polizisten auf einer Autobahn, die rund 30 Kilometer von der Pferderennbahn in Aarau entfernt liegt.

In der Schweiz sind Schusswaffenangriffe sehr selten, Waffen sind in der Alpenrepublik jedoch weit verbreitet. Mangels eines landesweiten Registers ist es schwierig, ihre genaue Anzahl zu ermitteln.

Laut dem Schweizer Studienprogramm Small Arms Survey kamen im Land im Jahr 2017 fast drei Waffen auf zehn Einwohner. Damit lag die Schweiz weltweit auf Platz 16 bei der Anzahl der Waffen pro Kopf.

B.Fortunato--PV

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