Pallade Veneta - Exfreundin und Großmutter vergewaltigt: Hafturteil aus Hannover rechtskräftig

Exfreundin und Großmutter vergewaltigt: Hafturteil aus Hannover rechtskräftig


Exfreundin und Großmutter vergewaltigt: Hafturteil aus Hannover rechtskräftig
Exfreundin und Großmutter vergewaltigt: Hafturteil aus Hannover rechtskräftig / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Weil er seine frühere Freundin und deren Großmutter vergewaltigte und später Einsatzkräfte mit einer Axt bedrohte, muss ein Mann aus Niedersachsen lange ins Gefängnis. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte das Hafturteil des Landgerichts Hannover, wie er am Freitag in Karlsruhe mitteilte. Das Landgericht hatte im Januar eine Freiheitsstrafe von zwölf Jahren gegen den Angeklagten verhängt.

Textgröße ändern:

Es stellte fest, dass der Mann seine frühere Partnerin und deren Großmutter zum Geschlechtsverkehr und anderen sexuellen Handlungen gezwungen habe. Einer der Frauen habe er dabei den Mund mit Panzertape zugeklebt.

Nach diesen Taten habe er beschlossen, sich von der Polizei erschießen zu lassen. Dazu stahl er dem Urteil zufolge das Auto seiner Exfreundin und zündete es im Juni vergangenen Jahres auf dem Gelände einer Tankstelle an. Das Feuer griff auf eine Zapfsäule über, und das Tankstellendach schmolz, wie der BGH ausführte. Ein Sachschaden von mindestens 200.000 Euro entstand.

Als die Feuerwehr eintraf, bedrohte der Angeklagte dem Urteil zufolge die Einsatzkräfte mit einer Axt, um sie vom Löschen abzuhalten. Mit der Axt habe er auch die Fahrertür eines Polizeifahrzeugs eingeschlagen. Zudem habe er sich mit Brandsätzen bewaffnet. Eine Sondereinheit der Polizei gab einen Warnschuss ab, der Mann wurde überwältigt und festgenommen.

Er kam in Untersuchungshaft. Im Herbst begann der Prozess gegen ihn in Hannover. Das Landgericht sprach ihn schließlich im Januar wegen zweier schwerer Vergewaltigungen, Vergewaltigung, Brandstiftung, versuchter besonders schwerer Brandstiftung und Diebstahls schuldig.

Der Angeklagte wandte sich nach dem Urteil an den BGH, um es überprüfen zu lassen. Dieser fand aber nun keine Rechtsfehler. Die Revision wurde verworfen, das Urteil des Landgerichts wurde dadurch rechtskräftig.

L.Barone--PV

Empfohlen

Hunderte Schrauben und Nägel auf Autobahn: Reifenschäden an Fahrzeugen in Bayern

In Bayern haben Unbekannte hunderte Nägel und Schrauben auf der Autobahn 9 bei Hilpoltstein verteilt. Es kam zu Reifenschäden an mehreren Fahrzeugen, wie die Polizei in Nürnberg am Sonntag mitteilte. Das Geschehen trug sich am Samstagabend zu, Beamte fanden rund 250 Metallteile.

Mehrere Zwischenfälle mit Brandsätzen: Viel Arbeit für Polizei an Halloween

In der Halloween-Nacht ist es bundesweit zu mehreren Vorfällen mit Molotowcocktails gekommen. In Berlin fasste die Polizei nach eigenen Angaben zwei 14-Jährige, nachdem eines ihrer Einsatzfahrzeuge im Märkischen Viertel mit einem selbstgebauten Brandsatz beworfen worden war. Sie hatten demnach mit Benzin gefüllte Plastikflaschen bei sich. Ob die Jugendlichen auch den Molotowcocktail in Richtung Auto warfen, war unklar.

Eltern und Kinder entdecken in mehreren Orten Nadeln in Halloween-Süßigkeiten

Nach den Halloween-Feiern haben Eltern und Kinder nach Polizeiangaben gleich in mehreren Orten Nadeln in gesammelten Süßigkeiten entdeckt worden. Unter anderem in Eichsfeld in Thüringen sowie in Nürnberg in Bayern etwa wurden Metallnadeln in Süßwaren gefunden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Im Landkreis Konstanz meldete die Polizei, dass "metallische Fremdkörper" in Halloween-Süßigkeiten entdeckt worden seien. Ähnliche Vorfälle wurden auch aus Misburg-Nord in Hannover und dem thüringischen Herbsleben gemeldet.

Dramatische Eskalation im Streit um Verfassungsgericht in Polen

In Polen ist der Streit um das Verfassungsgericht am Wochenende dramatisch eskaliert: Nachdem Anhänger der nationalkonservativen Opposition versucht hatten, das Gerichtsgebäude zu stürmen, sprach Regierungschef Donald Tusk am Samstag von einem Angriff auf "Demokratie und Rechtsstaat". Auch die EU-Kommission schaltete sich ein: Sie forderte den der Opposition nahestehenden Präsidenten Karol Nawrocki auf, die vom Parlament ernannten neuen Verfassungsrichter zu bestätigen.

Textgröße ändern: