Pallade Veneta - Tödlicher Messerangriff in Regensburger Bank: Verdächtiger wieder in Haft

Tödlicher Messerangriff in Regensburger Bank: Verdächtiger wieder in Haft


Tödlicher Messerangriff in Regensburger Bank: Verdächtiger wieder in Haft
Tödlicher Messerangriff in Regensburger Bank: Verdächtiger wieder in Haft / Foto: NICOLAS TUCAT - AFP/Archiv

Nach dem tödlichen Messerangriff auf einen Bankmitarbeiter im bayerischen Regensburg ist der 20-jährige Verdächtige von der Psychiatrie wieder in die Untersuchungshaft verlegt worden. Grund dafür sei die Einschätzung eines Sachverständigen, wonach bei dem 20-Jährigen zum Tatzeitpunkt weder eine Schuldunfähigkeit noch eine verminderte Schuldfähigkeit vorgelegen habe, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Regensburg am Mittwoch in der bayerischen Stadt mit.

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Aufgrund des Gutachtens habe die Staatsanwaltschaft beantragt, den Unterbringungsbefehl aufzuheben. Dem sei das Amtsgericht Regensburg nachgekommen, teilte der Sprecher mit. Am Dienstag wurde daraufhin erneut Haftbefehl gegen den Verdächtigen erlassen.

Der 20-Jährige soll im Juli in einer Bank in der Regensburger Innenstadt mit einem Messer auf einen Beschäftigten eingestochen und ihn dadurch getötet haben. Zuvor hatte er ihm einen Zettel mit einer Geldforderung vorgelegt.

Nach seiner Festnahme kam er zunächst in Untersuchungshaft, einige Tage später aber in die Psychiatrie. Ein psychiatrisch-forensisches Kurzgutachten war zu dem Ergebnis gekommen, dass seine Schuldfähigkeit "zumindest erheblich vermindert" gewesen und eine vollständige Schuldunfähigkeit denkbar sei.

P.Colombo--PV

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