Pallade Veneta - Anklage gegen Lastwagenfahrer nach tödlicher Kollision mit ICE in Hamburg

Anklage gegen Lastwagenfahrer nach tödlicher Kollision mit ICE in Hamburg


Anklage gegen Lastwagenfahrer nach tödlicher Kollision mit ICE in Hamburg
Anklage gegen Lastwagenfahrer nach tödlicher Kollision mit ICE in Hamburg / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Gut eineinhalb Jahre nach einer folgenschweren Kollision zwischen einem ICE und einem Sattelzug an einem Bahnübergang in Hamburg mit einem Toten hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Lastwagenfahrer erhoben. Dem 36-Jährigen werden fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung und gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr vorgeworfen, wie die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg am Freitag mitteilte.

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Laut Anklage soll der Mann für den Unfall am 11. Februar 2025 verantwortlich sein, weil er an dem Bahnübergang im HamburgerStadtteil Rönneburg mehrfach rangiert und angehalten haben soll. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft wäre die Kollision mit dem ICE vermeidbar gewesen, wenn der Beschuldigte die erforderliche Sorgfalt beachtet und den Bahnübergang zügiger und ohne Aufenthalt passiert hätte.

Durch den Aufprall wurde im Zug ein 55-jähriger Reisender so heftig gegen den Tisch einer Sitzgruppe geschleudert, dass er an den Folgen eines stumpfen Bauchtraumas verstarb. Zwölf weitere Reisende wurden verletzt. Eine Frau erlitt laut Staatsanwaltschaft einen mehrfachen Rippenbruch. Der Sachsachen betrug rund dreieinhalb Millionen Euro.

L.Barone--PV

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