Pallade Veneta - Nach tödlichen Schüssen auf 16-Jährigen in Dortmund diverse Maßnahmen gegen Beamte

Nach tödlichen Schüssen auf 16-Jährigen in Dortmund diverse Maßnahmen gegen Beamte


Nach tödlichen Schüssen auf 16-Jährigen in Dortmund diverse Maßnahmen gegen Beamte
Nach tödlichen Schüssen auf 16-Jährigen in Dortmund diverse Maßnahmen gegen Beamte / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Nach den tödlichen Schüssen aus einer Maschinenpistole auf einen 16-Jährigen bei einem Polizeieinsatz in Dortmund sind gegen die beteiligten Beamten zahlreiche Maßnahmen eingeleitet worden. Ein Polizist wurde vorläufig vom Dienst suspendiert, wie das Polizeipräsidium Dortmund am Donnerstagabend mitteilte. Vier weitere Beamte wurden innerhalb des Polizeipräsidiums versetzt.

Textgröße ändern:

"Bis zum Ausgang des Strafverfahrens gilt auch bei Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten die Unschuldsvermutung, genauso wie bei allen anderen Bürgerinnen und Bürgern," erklärte Polizeipräsident Gregor Lange.

Der 16-Jährige war am 8. August bei einem Polizeieinsatz von mehreren Kugeln unter anderem in Schulter, Bauch und Unterarm getroffen worden. Der Jugendliche, ein unbegleiteter Flüchtling aus dem Senegal, hatte in einer Jugendhilfeeinrichtung gelebt. Er soll die Beamten mit einem Messer angegriffen haben. Trotz einer Notoperation im Krankenhaus erlag der Jugendliche seinen Verletzungen.

Gegen den Schützen wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen des Anfangsverdachts der Körperverletzung mit Todesfolge eingeleitet. Dem Polizeipräsidenten zufolge wurden gegen alle Beamtinnen und Beamten, gegen die in diesem Zusammenhang in Strafverfahren ermittelt wird, Disziplinarverfahren eingeleitet. Diese wurden für die Dauer des Strafverfahrens ausgesetzt.

A.Saggese--PV

Empfohlen

Schülerproteste in Frankreich: Mehr als 5000 Festnahmen seit Montag

Bei den landesweiten Schülerprotesten in Frankreich sind nach Angaben der Regierung seit Montag mehr als 5000 Menschen festgenommen worden. Innenminister Laurent Nuñez sagte am Freitagabend im Sender TF1, allein am Freitag habe es 1747 Festnahmen gegeben. "Es gab Ausschreitungen in der Nähe von 158 Einrichtungen: Wurfgeschosse, Angriffe auf Ordnungskräfte, Lehrkräfte, Journalisten, Passanten."

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Textgröße ändern: