Pallade Veneta - 35-Jähriger verunglückt im Berchtesgadener Land

35-Jähriger verunglückt im Berchtesgadener Land


35-Jähriger verunglückt im Berchtesgadener Land
35-Jähriger verunglückt im Berchtesgadener Land / Foto: Daniel ROLAND - AFP

Ein 35 Jahre alter Bergsteiger ist am Sonntag im Berchtesgadener Land tödlich verunglückt. Der Bergunfall ereignete sich auf dem Hohen Göll am Mannlgrat. Nach Angaben der Polizei war der 35-jährige Mann aus Sonthofen zusammen mit seiner 30-jährigen Begleiterin auf dem Weg vom Kehlsteinhaus in Richtung Schustersteig, als das Paar auf der Hälfte des Weges beschloss, umzudrehen.

Textgröße ändern:

An einer Engstelle lehnte sich der Mann an einen etwa zwei Meter hohen Felsen, um auf seine Freundin zu warten. Daraufhin kippte der Fels samt dem Wanderer in einen Abgrund und stürzte etwa 100 Meter in die Tiefe.

Der Mann war laut Polizei sofort tot, seine Freundin musste das Unglück mit ansehen. Sie konnte mit Hilfe von anderen Wanderern die Bergrettung verständigen.

Ein Rettungshubschrauber und ein Polizeihubschrauber wurden zur Absturzstelle beordert. Ein ebenfalls gerufener Notarzt konnte dem Verunglückten nicht mehr helfen. Seine Begleiterin wurde von einem der Hubschrauber ausgeflogen und durch das Kriseninterventionsteam der Bergwacht Berchtesgaden betreut. Die Alpine Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd übernahm die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang.

H.Ercolani--PV

Empfohlen

Schülerproteste in Frankreich: Mehr als 5000 Festnahmen seit Montag

Bei den landesweiten Schülerprotesten in Frankreich sind nach Angaben der Regierung seit Montag mehr als 5000 Menschen festgenommen worden. Innenminister Laurent Nuñez sagte am Freitagabend im Sender TF1, allein am Freitag habe es 1747 Festnahmen gegeben. "Es gab Ausschreitungen in der Nähe von 158 Einrichtungen: Wurfgeschosse, Angriffe auf Ordnungskräfte, Lehrkräfte, Journalisten, Passanten."

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Textgröße ändern: