Pallade Veneta - Junger IS-Anhänger soll Gewalttat geplant haben: Prozess in Bremen begonnen

Junger IS-Anhänger soll Gewalttat geplant haben: Prozess in Bremen begonnen


Junger IS-Anhänger soll Gewalttat geplant haben: Prozess in Bremen begonnen
Junger IS-Anhänger soll Gewalttat geplant haben: Prozess in Bremen begonnen / Foto: Damien MEYER - AFP/Archiv

Vor dem Landgericht Bremen hat am Montag ein Prozess gegen mutmaßlichen IS-Anhänger wegen Planung einer staatsgefährdenden Gewalttat begonnen. Zum Auftakt wurde die Anklage verlesen, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Die Staatsanwaltschaft wirft dem zur Tatzeit 20-jährigen Angeklagten vor, sich 2025 der Dschihadistenmiliz Islamischen Staat (IS) angeschlossen zu haben und in Syrien an Waffen ausgebildet worden zu sein.

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Der Angeklagte sei im März 2025 in die syrische Region Rakka gereist. Dort soll er mit einem Kalaschnikow-Sturmgewehr ein Schießtraining absolviert haben. Zu der Reise habe er sich entschlossen, um sich am bewaffneten Kampf des IS zu beteiligen, mit dessen Inhalten und Zielen er sich identifiziert habe.

Nach seiner Waffenausbildung habe er ein Sturmgewehr gekauft und sei im April 2025 nach Deutschland zurückgekehrt. Nach seiner Rückkehr soll er laut Anklage in sozialen Medien IS-Inhalte verbreitet haben. So habe er etwa Beiträge veröffentlicht, in denen unter anderem ein nicht erkennbarer Mensch mit einem Sturmgewehr sowie eine IS-Flagge zu sehen waren.

Vor Gericht wird ihm nun unter anderem die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen. Dem Gerichtssprecher zufolge äußerte sich der Angeklagte zum Prozessbeginn, allerdings aufgrund seines Alters zur Tatzeit nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Das Gericht setzte Verhandlungstage bis Ende November an.

F.Dodaro--PV

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