Pallade Veneta - Fußfessel statt Haftanstalt: Österreichischer Investor Benko darf in Hausarrest

Fußfessel statt Haftanstalt: Österreichischer Investor Benko darf in Hausarrest


Fußfessel statt Haftanstalt: Österreichischer Investor Benko darf in Hausarrest
Fußfessel statt Haftanstalt: Österreichischer Investor Benko darf in Hausarrest / Foto: KERSTIN JOENSSON - AFP/Archiv

Der wegen Betrugs verurteilte österreichische Investor René Benko darf Medienberichten zufolge das Gefängnis verlassen - mit einer Fußfessel. Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA am Mittwoch berichtete, wurde ein entsprechender Antrag auf Überstellung in den elektronisch überwachten Hausarrest bei einer Haftprüfungsverhandlung am Innsbrucker Landesgericht bewilligt. Benkos Verteidiger geht demnach davon aus, dass sein Mandant noch diese Woche in den Hausarrest kommt.

Textgröße ändern:

Benko war erst im September in einem neu aufgerollten Prozess erneut wegen Betrugs verurteilt worden. Zuvor war er bereits im Oktober 2025 rechtskräftig zu einer Haftstrafe von zwei Jahren verurteilt worden, weil er kurz vor der Pleite seines Signa-Konzerns Geld beiseite geschafft hatte.

Benko hatte mit dem Kauf von Immobilien ein Millionenvermögen angehäuft. In Deutschland gehörten dem Unternehmer zeitweise unter anderem die Warenhauskette Galeria und das Luxuskaufhaus KaDeWe in Berlin. Dem rasanten Aufstieg folgte jedoch ein ebenso steiler Abstieg. Hohe Baukosten, steigende Kreditzinsen und weitere Probleme führten den Handels- und Immobilienkonzern in die Insolvenz, die Ende November 2023 erklärt wurde. Im März 2024 stellte Benko Antrag auf Privatinsolvenz. Im Januar 2025 wurde er festgenommen.

A.Tucciarone--PV

Empfohlen

Prozess um Sprengung von Nord-Stream-Pipelines mit Anklageverlesung begonnen

Mit der Verlesung der Anklage hat am Mittwoch in Hamburg der Prozess um die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines vor rund vier Jahren begonnen. Vor dem Oberlandesgericht der Hansestadt muss sich der 50-jährige ukrainische Staatsbürger Serhii K. verantworten. Laut Anklage der Bundesanwaltschaft soll es sich um einen früheren Offizier der ukrainischen Streitkräfte handeln, der den Plan zur Sprengung der Erdgasleitungen mit anderen Militärangehörigen entwickelte und das Sabotageteam anführte.

24-Jähriger bei tödlichem Arbeitsunfall in Bremen in Maschine eingeklemmt

Ein 24-Jähriger ist bei einem Arbeitsunfall in Bremen in einer Maschine eingeklemmt worden und gestorben. Der Mann erlag seinen Verletzungen noch vor Ort, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Demnach ereignete sich das Unglück in der Nacht im Stadtteil Häfen.

Lungenkrebs: Papst Leo XIV. erholt sich von Operation

Einen Tag nach seiner Operation an der Lunge wegen eines bösartigen Tumors erholt sich Papst Leo XIV. im Krankenhaus. Der Papst habe eine "ruhige Nacht" verbracht, teilte der Vatikan am Mittwoch mit. Im Zuge der Operation war beim Pontifex Lungenkrebs festgestellt worden. Um eine vollständige Entfernung eines "Adenokarzinoms der Lunge" sicherzustellen, sei dem Oberhaupt der katholischen Kirche während des 90-minütigen Eingriffs der "Unterlappen des rechten Lungenflügels entfernt" worden, erklärte der Heilige Stuhl. Aus aller Welt erreichten den Papst Genesungswünsche.

Prozess gegen Ukrainer wegen Nord-Stream-Sprengung beginnt in Hamburg

In Hamburg beginnt am Mittwoch (11.00 Uhr) ein Prozess um die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines vor rund vier Jahren. Vor dem Oberlandesgericht der Hansestadt muss sich ein mutmaßlich an dem Anschlag beteiligter ehemaliger ukrainischer Armeeoffizier verantworten. Der im vergangenen Jahr im Urlaub in Italien gefasste Mann soll die Tat laut Anklage der Bundesanwaltschaft gemeinsam mit weiteren ukrainischen Militärangehörigen geplant haben.

Textgröße ändern: