Pallade Veneta - Rechtsstreit über Postbank-Aktien zieht sich noch länger

Rechtsstreit über Postbank-Aktien zieht sich noch länger


Rechtsstreit über Postbank-Aktien zieht sich noch länger
Rechtsstreit über Postbank-Aktien zieht sich noch länger / Foto: JOHN MACDOUGALL - AFP/Archiv

Der lange Rechtsstreit über die Postbank-Aktien wird sich noch mindestens drei Monate hinziehen. Der Bundesgerichtshof (BGH) setzte den Termin für eine Entscheidung am Dienstag nach der Verhandlung in Karlsruhe auf den 13. Dezember fest. Frühere Postbank-Aktionäre haben gegen die Deutsche Bank geklagt, weil sie mehr Geld für ihre Anteile wollen. (Az. II ZR 9/21 und II ZR 14/21)

Textgröße ändern:

Im Zuge der Übernahme der Postbank zahlte die Deutsche Bank 2010 pro Aktie 25 Euro. Nach Ansicht der Kläger hätte der Preis aber höher ausfallen müssen. Die Deutsche Bank hätte schon vor der Finanzkrise so viel Kontrolle über die Postbank gehabt, dass sie ein Angebot hätte abgeben müssen, argumentieren sie - dieses hätte bei deutlich höherem Kurs auch höher ausfallen müssen.

Über einige der Fälle verhandelte der BGH bereits zum zweiten Mal. 2014 verwies er sie zur erneuten Verhandlung zurück an das Oberlandesgericht Köln, wo die Kläger keinen Erfolg hatten. Darum legten sie wieder in Karlsruhe Revision ein. Der BGH kann direkt entscheiden, er kann den Rechtsstreit aber auch noch einmal nach Köln zurückverweisen.

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Behörden: Großbrand im französischen Département Gironde "weiterhin stabilisiert"

Der Großbrand im südwestfranzösischen Département Gironde ist trotz eines stellenweisen Wiederaufflammens nach Behördenangaben "weiterhin stabilisiert". Das Feuer breite sich vorerst nicht weiter aus, teilte die zuständige Präfektin Sophie Brocas am Dienstagabend mit. An 14 Stellen seien die Flammen im Tagesverlauf erneut ausgebrochen. Dort habe es bereits zuvor gebrannt.

Mindestens ein Toter bei Erdbeben in Japan - Angst um Verschüttete in Einkaufszentrum

Bei einem schweren Erdbeben im Südwesten Japans ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Dutzende weitere Menschen wurden am Dienstag nach dem Einsturz einer Etage eines Einkaufszentrums der Stadt Kashima vermisst, wie japanische Medien berichteten. Der Sender TBS berichtete, es könnte dort eine "beträchtliche Zahl" von Toten geben. Bei dem Beben wurden außerdem mehr als hundert Menschen verletzt. Häuser, Straßen und Brücken stürzten ein, das komplette Ausmaß der Schäden war noch nicht ersichtlich.

Nach Besitz von Kinderpornos: Mann darf erkennungsdienstlich behandelt werden

Zur Vorbeugung weiterer Straftaten darf ein wegen Besitzes von Kinderpornos verurteilter Mann laut einem Gerichtsurteil erkennungsdienstlich behandelt werden. Die polizeiliche Anordnung unter anderem zur Abnahme von Fingerabdrücken und Anfertigung von Lichtbildern war rechtmäßig, wie das Verwaltungsgericht in Neustadt an der Weinstraße in Rheinland-Pfalz am Dienstag mitteilte. Der Mann war im November 2024 wegen Besitzes von Kinder- und Jugendpornografie rechtskräftig verurteilt worden.

BGH: Lebenslange Haftstrafe wegen Mordes bei Drogenübergabe in München rechtskräftig

Nach einem tödlichen Streit während einer Drogenübergabe in München hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Verurteilung eines 22-Jährigen für rechtskräftig erklärt. Wie der BGH am Dienstag in Karlsruhe mitteilte, wurde die Revision des Angeklagten weitgehend zurückgewiesen. Der Mann war vom Landgericht München I im Oktober wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Textgröße ändern: